MySpace, das soziale Netzwerk, das als Anlaufstelle für Musiker und angehende Künstler entstand, durchläuft eine umfassende Umstrukturierung, die den Abbau von 400 Mitarbeitern zur Folge haben wird.
Zufall oder Unternehmensstrategie, die Nachricht über die Verkleinerung der Personalressourcen kommt zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Geschichte von MySpace: Es wird bekannt, dass Facebook, das stetig wächst, im Mai den Konkurrenten auch in den Vereinigten Staaten überholt hat, einem Gebiet, in dem das soziale Musiknetzwerk bislang hartnäckig standgehalten hat.
Aus der offiziellen Mitteilung der zum Konzern News Corp gehörenden Gesellschaft geht hervor, dass die Priorität jetzt darin besteht, die Belegschaft zu verschlanken, da die derzeitige Anzahl als zu hoch und das Ganze dadurch weniger effizient angesehen wird.
Owen Van Natta, CEO von MySpace, hat das Thema auch in eine andere Richtung gelenkt: „Unser Ziel ist es, zur innovativen Entwicklung zurückzukehren, die auf unseren Nutzern und unserem Produkt basiert„.
Als ob das nicht genug wäre, dürfte bei der Entscheidung über die Entlassungen auch das bevorstehende Ende des Werbevertrags mit Google eine Rolle gespielt haben, der über drei Jahre hinweg sehr umfangreich war, aber in Zukunft nicht mehr das gleiche Niveau erreichen wird, da der Traffic auf MySpace deutlich zurückgegangen ist.

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