Die WhatsApp-App wird kostenlos, es wird keine jährliche Zahlung mehr geben.
Eine Nachricht von offiziellen Stellen, die dem WhatsApp-Team unterstellt sind: Die äußerst beliebte Instant-Messaging-App ist komplett kostenlos geworden.
Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer im Netz, kurz nachdem der Beitrag auf dem offiziellen WhatsApp-Blog erschien. Dies freute Tausende von Nutzern, die die frühere Entscheidung, eine jährliche Gebühr für alle zu verlangen, nie akzeptiert hatten.
Somit müssen keine 89 Cent mehr bezahlt werden, um den Messaging-Dienst weiter nutzen zu können, wie Jan Koum, einer der Gründer von WhatsApp, ankündigte.
Auf dem Blog ist zu lesen, dass die Entscheidung nach einer Studie über die Gewohnheiten der registrierten Nutzer getroffen wurde. Es wurde festgestellt, dass nicht jeder eine Kreditkarte besitzt oder dass ein bestimmter Teil der Abonnenten diese nicht für diese Art von Transaktionen nutzen möchte.
Somit entfällt eine sichere Einnahmequelle zugunsten eines neuen Geschäftsmodells.
Auf welche Weise wird sich WhatsApp also „ernähren“?
Auch über den offiziellen Blog ist zu erfahren, dass ein Finanzierungsmodell, das auf Privatunternehmen basiert, in der Prüfung ist.
Es wird nochmals betont, dass WhatsApp keine Werbung schalten wird, sodass keine Banner und Anzeigen in den Chatbildschirmen erscheinen werden.
Es wird ein System angedacht, über das Unternehmen über WhatsApp mit ihren Kunden direkt kommunizieren können, um die App somit als Vehikel für Kundenservice oder für Werbeformen zu nutzen.
Insbesondere heißt es:Ab diesem Jahr werden wir neue Tools testen, die es ermöglichen werden, WhatsApp zur Kommunikation mit Unternehmen und Organisationen zu nutzen. Das könnte bedeuten, mit Ihrer Bank über eine kürzliche betrügerische Transaktion zu kommunizieren; oder mit einer Fluggesellschaft über einen verspäteten Flug.
Wir erhalten all diese Nachrichten heute anderswo – per SMS und Anrufe – daher möchten wir neue Tools testen, um dies auf WhatsApp einfacher zu machen und gleichzeitig ein werbefreies und spamfreies Erlebnis zu bieten„.
Das ist die Theorie, die, obwohl nur skizziert, immer noch ziemlich kryptisch und nebulös, aber sicherlich interessant erscheint.
Zum Zeitpunkt der Niederschrift ist nichts über einen hypothetischen und etwaigen Rückerstattungsplan für all jene Benutzer bekannt, die bereits eine Zahlung für ein 3- oder 5-Jahres-Abonnement des Dienstes geleistet haben. Wahrscheinlich wird das WhatsApp-Team in den nächsten Tagen Antworten zu diesen spezifischen Situationen liefern.

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