Auch auf Facebook wird ein virtueller Assistent Einzug halten: Er wird Facebook M heißen.
Facebook hat offiziell angekündigt, dass sehr bald eine neue Funktion in die Social-Networking-Plattform integriert wird: der virtuelle Assistent.
Das Projekt heißt Facebook M, wahrscheinlich weil die neue Option eng mit Messenger verbunden ist.
Tatsächlich wird der virtuelle Assistent in diesem spezifischen Bereich der Plattform funktionieren und nicht auf der Pinnwand und Timeline; zumindest im Moment nicht.
In diesen Stunden sind die Tests von Facebook M offiziell gestartet und beziehen eine ausgewählte Anzahl von Nutzern aus dem städtischen Gebiet von San Francisco, USA, ein.
Im Gegensatz zu den gewohnten virtuellen Assistenten – man denke an Siri, Cortana und Google Now – greift Facebook M in Chats ein und unterhält sich über diesen Kanal mit dem Benutzer.
Dies ist eine Interaktion, die über zwei Fronten operieren wird: die automatisierte Seite der künstlichen Intelligenz, also mit Hilfe von Programmen und Algorithmen, die in der Lage sind, die Anfragen des Benutzers zu interpretieren.
Andererseits wird im Falle von unklaren Anfragen oder Kommunikationsschwierigkeiten eine zweite Hilfe zum Einsatz kommen: ein menschliches Personal, das die künstliche Intelligenz leiten kann, wenn zum Beispiel eine Frage nicht richtig formuliert ist und sich daher nicht gut vom System interpretieren lässt.
In welchen Bereichen wird Facebook M also tatsächlich eingesetzt werden?
Der virtuelle Assistent aus Menlo Park wird dazu dienen, Online-Einkäufe zu tätigen, Tischreservierungen im Restaurant vorzunehmen, Reisen zu planen und einige Termine zu verwalten.
Das bedeutet zum Beispiel, dass der Benutzer von Facebook M online nach dem gewünschten Objekt suchen lassen kann und sogar entscheiden kann, die Bestellung abzuschließen und die Zahlung abzuwickeln.
Wir erinnern daran, dass man über Messenger bereits seit einiger Zeit Dienstleistungen oder Einkäufe bezahlen kann, sodass Facebook M in ein Feld einsteigt, das bereits von Facebook eröffnet wurde.
Das oberste Ziel ist die Monetarisierung, daran gibt es keinen Zweifel: ob es gelingt, Nutzern beim Abschließen von Online-Geschäften zu helfen oder einfach nur neue Informationen zu beschaffen, dies erscheint auf jeden Fall offensichtlich.
Allein die Tatsache, dass man wissen kann, wonach die Mitglieder wirklich suchen und wie viel sie bereit sind, für ein bestimmtes Objekt auszugeben, kann sich für produzierende Unternehmen als große Quelle des Interesses erweisen, die – rein theoretisch – in Facebook einen gut informierten Ansprechpartner finden könnten.
Natürlich ist letzteres nur eine mögliche Interpretation einer der Auswirkungen, die das Projekt Facebook M möglicherweise haben könnte: Dies sind keine Unternehmensangaben, sondern nur Hypothesen.

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