WhatsApp: Kommen Unternehmen und damit Werbung?

„Institutionelle“ Präsenz von Unternehmen auf WhatsApp und folglich Werbung: Dies wären die nächsten Schritte, die derzeit untersucht werden.

Die Instant-Messaging-Anwendung WhatsApp könnte in Zukunft zumindest teilweise ihr Aussehen ändern.
Gerüchten zufolge arbeitet die Geschäftsleitung – die nach der kürzlichen Übernahme zu Facebook gehört – daran, das Geschäftsmodell zu erweitern.
Die Idee wäre, Unternehmen mit speziellen Präsenzprogrammen auf WhatsApp einzubinden, um so ein sehr großes Publikum für die Verbreitung von spezifischen Nachrichten zu erreichen.
Bis heute und sicherlich solange das Projekt noch in den Händen der ursprünglichen Entwickler war, war Werbung nicht Teil des Wachstumsmodells des Unternehmens und der App selbst.
Auch derzeit kann man im Einstellungsmenü der Anwendung unter „Zahlungsinformationen“ lesen: „Warum wir keine Werbung verkaufen“ mit einem Link zur offiziellen Website.
Eine Praxis, die also prinzipiell nie akzeptiert wurde, weshalb das Personal vor ein paar Jahren beschlossen hat, eine jährliche Gebühr für die Nutzung von WhatsApp zu erheben, gerade um keine Werbebotschaften an seine Nutzer zu verbreiten.
Anscheinend steht die Unternehmensphilosophie jedoch vor einer möglichen Veränderung in dieser Hinsicht und trifft stattdessen auf einen potenziell lukrativen Markt.

David Wehner, Leiter der Finanzabteilung von Facebook, ließ durchblicken, dass an einem solchen Projekt gearbeitet wird. Der Manager enthüllte tatsächlich, dass das Projekt, die B2C-Kommunikation (Business to Consumers) auf der Plattform zu starten, zweifellos ein interessantes Potenzial darstellt, aber dass es sich um ein langfristiges Ziel handelt.
Keine Profilerstellung und keine „lästige“ Werbung in den kommenden Monaten also. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass die offizielle Einführung einiger großer Unternehmen auf WhatsApp stattfinden wird.

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