Der Google Helpouts Dienst wird eingestellt: die Bestätigung kommt direkt von Google.
Zeit für Kahlschlag bei Google: Mit dem Frühling beginnt der Technologiegigant aus Mountain View, sein Service-Universum aufzuräumen.
Die Schließung von Google Helpouts, dem von Google eingerichteten Dienst zur Bereitstellung qualifizierter Hilfe für seine Nutzer, wurde offiziell angekündigt.
Helpouts verbindet Internetnutzer, die Ratschläge oder fundierte Informationen suchen, mit Experten in bestimmten Bereichen, um qualifizierte Antworten von „nicht-improvisierten“ Personen anzubieten.
Dies geschieht alles über einen Chat, und oft gegen Bezahlung: Die verfügbaren Experten legen einen Betrag für ihre Beratung fest.
Im Wesentlichen handelt es sich um eine Art private Chat-Lektion mit einer festgelegten Gebühr und der Möglichkeit, Gespräche, Expertenantworten und ausgetauschte Materialien zu speichern.
Der vereinbarte und vom Nutzer bezahlte Betrag wird dann zwischen dem Experten und Google aufgeteilt. Das Unternehmen aus Mountain View behält nämlich 20 % des vom „Tutor“ erhaltenen Betrags für die Bereitstellung der Plattform.
Der Dienst Google Helpouts wurde 2013 ins Leben gerufen und hat es trotz der breiten Themenvielfalt, die in Chats mit Experten besprochen werden können, nicht geschafft, Fuß zu fassen und zu einem Referenzpunkt für Online-Beratung zu werden.
Die Existenz eines harten Kerns von Endnutzern ist zwar unbestreitbar, aber der Dienst hat sich nicht als Referenzpunkt etabliert, der ein substanzielles Wachstum hätte erzielen können.
Nicht einmal die Google-Techniker machen ein Geheimnis daraus und erklären über den Firmenblog, dass Google Helpouts geschlossen wird, da die Community nicht in dem Maße und Tempo gewachsen ist, wie man es sich von Anfang an erhofft hätte.
Helpouts wird also am 20. April 2015 endgültig geschlossen, aber alle bis dahin ausgetauschten Inhalte können bis zum 1. November 2015 gespeichert und abgerufen werden: Bis zu diesem Datum können sie ordnungsgemäß heruntergeladen werden.
Anschließend wird die Plattform vollständig entfernt, zusammen mit allem, was sich derzeit darauf befindet.

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