Google Street View und Datenschutzbeauftragter in Italien: strenge Regeln für Google

Der Datenschutzbeauftragte in Italien ermahnt Google Street View und schlägt eine Reihe strenger Regeln vor, die Big G vor dem Einsatz des mittlerweile berühmten Bilderfassungsfahrzeugs einhalten muss.

Falls Google Street View weiterhin die Straßen in Italien kartieren möchte, schlägt die Datenschutzbehörde vor, eine Reihe von Transparenzmaßnahmen zu ergreifen, die den Bürgern ein besseres Bewusstsein über die Durchfahrt des „Google-Autos“ gewährleisten. Die Behörde fordert von der Geschäftsführung in Mountain View vor allem die Erkennbarkeit der Fahrzeuge, die für die Aufnahmen des Street View-Dienstes eingesetzt werden: Dazu sind entsprechende Schilder und Aufkleber gefordert, die eindeutig über die Funktion des Fahrzeugs informieren, also über das Erfassen von Bildern, die die Aktualisierungen von Google Street View
bilden werden.Eine weitere Forderung der Behörde ist die Bekanntmachung der Durchfahrt: Drei Tage im Voraus muss Google sowohl über die eigene Webseite als auch über die lokale Presse (mindestens zwei Tageszeitungen) sowie über Radiosender informieren, wobei die zu kartierende Route oder zumindest die betroffenen Stadtviertel angegeben werden, falls es sich um Großstädte handelt.
Dies sind die genauen Anforderungen der italienischen Datenschutzbehörde, unter Androhung von Bußgeldern, die zwischen 30.000 und 180.000 Euro liegen.
Google, vertreten durch die Beauftragte Simona Panseri, zeigt sich derzeit kooperativ: „Wir führen einen kontinuierlichen Dialog mit der Datenschutzbehörde und werden weiterhin ihre Fragen beantworten und uns mit ihnen austauschen, wie wir es bisher getan haben. Zudem gibt es bereits zahlreiche Mittel, mit denen wir die Bürger durch Videos und Nachrichten darüber informieren, wo sich die Fahrzeuge befinden, die die StreetView-Aufnahmen machen„.
Die Ankündigung der Durchfahrt der Google Cars würde den Bürgern also ermöglichen, zu vermeiden, gefilmt und in Google Street View aufgenommen zu werden, um unangenehme Situationen zu vermeiden, die von der Behörde in den vergangenen Monaten bereits beanstandet wurden.

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