Aufregende Tage für Google: Die Google I/O Konferenz brachte viele Innovationen in den Diensten von Mountain View. Nach der Konzentration auf die Cloud mit Google Music ist es nun an der Zeit, die Neuerungen im Hardwarebereich zu entdecken, die aber immer mit dem Cloud-Konzept verbunden sind, das für die Zukunft von Google von entscheidender Bedeutung ist.
Es wurden die Google ChromeBooks vorgestellt, Notebooks, die auf Chrome basieren und in Deutschland ab dem 15. Juni vermarktet werden.
Die Hersteller der Google-Notebooks sind Samsung und Acer, die zwei Modelle geliefert haben, aber wahrscheinlich werden in den kommenden Monaten weitere Namen zu diesem Projekt hinzukommen.
Das auffälligste Merkmal, laut der Google-Pressestelle, ist die Startzeit der Google ChromeBooks: nur 8 Sekunden. Während man sich über so viel Schnelligkeit wundern könnte, muss man andererseits betonen, dass – da es sich um Cloud-basierte Notebooks handelt – dies selbstverständlich und normal sein sollte.
Google verspricht, dass die Leistung der Notebooks im Laufe der Zeit durch gezielte Updates, die von Zeit zu Zeit veröffentlicht werden, verbessert wird.
Zurück zur Cloud: Die direkte Folge dieser Wahl ist nicht nur Leichtigkeit und Schnelligkeit, sondern auch die Möglichkeit, von jedem Gerät aus auf die eigenen Dokumente zuzugreifen. Sollte der PC also kaputtgehen oder verloren gehen, wären alle Dokumente „in der Cloud“ sicher. Aus demselben Grund könnten wir, selbst wenn wir das Notebook jemandem leihen, sicher sein: Unsere Privatsphäre wird nicht verletzt. Es ist sogar möglich, ein spezielles „Profil“ für Gelegenheitsnutzer der Google ChromeBooks zu erstellen.
Besondere Programme werden nicht benötigt, da viele Anwendungen zur Verfügung stehen, die den Zweck hervorragend erfüllen, alle im Chrome Web Store erhältlich.
Was die physischen und technischen Eigenschaften betrifft, so sind die Google ChromeBooks mit dem Chrome-Betriebssystem und einem Dual-Core Intel Atom-Prozessor ausgestattet. Die Hardware-Ausstattung ist für beide Modelle ziemlich ähnlich: zwei USB 2.0-Anschlüsse, integrierte Webcam mit Mikrofon, sehr lange Akkulaufzeit (8 Stunden für Samsung, 6 Stunden oder etwas mehr für Acer), 4-in-1 Speicherkartensteckplatz, extreme Leichtigkeit für beide. Der Bildschirm des Samsung ist 12,1 Zoll groß, während der von Acer 11,6 Zoll misst.
Kommen wir nun zu den Preisen: Die Preise für Deutschland wurden noch nicht offiziell bekannt gegeben, aber basierend auf den USA könnten die Google ChromeBooks etwa 429 Euro (nur Wi-Fi) oder 499 Euro (mit 3G) kosten.
Sehr interessant ist die Aktion, die Google mit 3 Italia vereinbart hat: „Die 3G-Modelle enthalten eine SIM-Karte mit 3 GB kostenlosem Datenvolumen, bereitgestellt von 3 Italia“, heißt es auf der offiziellen Website.
Wir werden Ihnen detailliertere Informationen zur Vermarktung der Google ChromeBooks in Deutschland geben, auch weil Google die Möglichkeit angekündigt hat, die Notebooks zu mieten, mit monatlichen „All-inclusive“-Tarifen, die zwischen 15 und 21 Euro liegen.

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