Werbung auf Facebook: Große Unternehmen stoppen Anzeigen

Die Werbung auf Facebook scheint in einigen spezifischen Aspekten nicht mehr gut zu funktionieren, was dazu geführt hat, dass einige große Unternehmen beschlossen haben, ihre Anzeigen auszusetzen.

Eilmeldung, gerade eingetroffen aus der Redaktion des Financial Times: nach Angaben aus einem Artikel von Robert Budden, einige große Unternehmen hätten fast vollständig beschlossen, die Veröffentlichung von Anzeigen auf Facebook auszusetzen.
Grund für die Überlegung wäre die Erkenntnis, dass die Werbeanzeigen neben beleidigenden Inhalten platziert worden seien.
Dies alles geschah aufgrund des Systems selbst, das die Anzeige von Anzeigen regelt, welches, je nach den vom Nutzer getroffenen Präferenzen und den von ihm durchgeführten Suchen, bestimmte Anzeigen anzeigt, anstatt andere.
Eine sehr gezielte Personalisierung, die aber nicht immer von denjenigen geschätzt wird, die beschließen, in das Werbesystemvon Facebook.
vorschlagen. Insbesondere lässt Robert Budden wissen, dass zu den Unternehmen, die über die Anzeigen auf Facebook nachdenken, Unilever, Nissan und Nationwide gehören, die sich Sorgen über das schlechte Image machen, das durch die Platzierung ihrer Produktnamen neben frauenfeindlichen Inhalten entsteht.
Das Problem ist seit langem bekannt und das Facebook-Team arbeitet bereits nicht nur an der Entfernung beleidigender Inhalte, sondern auch an einem präziseren Überwachungssystem dafür, mit entsprechenden strengen Maßnahmen gegen die Urheber.
Derzeit ist es jedoch kompliziert, das Werbesystem komplett neu zu kalibrieren, oder es ist zumindest eine notwendige, aber zeitaufwändige Lösung.

Genau aus diesem Grund, angesichts der Tatsache, dass kein technologisches Werkzeug existiert, das Anzeigen und die damit verbundenen Bilder im Voraus auswählen kann, hätten die Unternehmen beschlossen, keine Investitionen in Werbung auf Facebook zu tätigen, in Erwartung einer Lösung des Problems.
All dies geschieht gerade zu einem Zeitpunkt, als der Social-Media-Riese in den ersten drei Monaten des Jahres 2013 seine Einnahmen steigerte (38 % mehr im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2012), gerade wegen der Investitionen der Unternehmen, die dank neuer Instrumente für gezielte Werbung getätigt wurden.
Dasselbe Werkzeug, das heute unter Beschuss steht und das Facebook angeblich zu perfektionieren versucht, indem es vor allem beleidigende Inhalte entfernt.
Von Facebook wird mitgeteilt, dass man auch mit Hilfe von Frauenrechtsorganisationen und Ratschlägen von spezialisierten Anwälten daran arbeitet, die Richtlinien und bewährten Praktiken in solchen Fällen zu verbessern. Gleichzeitig wurde eine stärker flächendeckende Präsenz von Moderatoren angekündigt, nicht nur um die Einnahmen durch die erneute Anwerbung von Unternehmen zu fördern, sondern auch um allen Nutzern einen „saubereren“ virtuellen Raum zu bieten.
Aus persönlicher Sicht kann man nichts anderes tun, als beleidigende oder gewalttätige Inhalte zu melden, um sie den Aufsehern zur Kenntnis zu bringen.

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