Facebook gegen Anonymität: Nährboden für Cybermobbing

Facebook hat durch Randi Zuckerberg negative Worte zum Anonymität im Internet geäußert, da diese Phänomene wie Cybermobbing und Stalking fördern kann.

Wenn Google+ Konten löscht die keine echten Namen verwenden, Facebook stellt sich offen gegen die anonyme Online-Nutzung. Die Worte von Randi Zuckerberg, Marketingdirektorin von Facebook und zudem Schwester von Mark, lassen keinen Zweifel: Bei einer Veranstaltung über soziale Medien veranstaltet von Marie Claire und abgehalten in New York, kritisierte sie das Phänomen der anonymen Online-Nutzung und hält es für sehr gefährlich.
Die Tatsache, sich nicht mit dem eigenen Namen zu exponieren, fühle sich stark und geschützt an für Cybermobbing-Opfer e Stalker, wodurch unangemessenes Verhalten gegenüber anderen Nutzern – sowohl im weiteren Internet als auch speziell in sozialen Netzwerken – gefördert wird.
Ohne unbedingt diese extremen Verhaltensweisen zu erreichen, soll Anonymität schon ausreichen, um Meinungen auf Blogs, Websites, Online-Zeitungen, Foren usw. vulgär oder hemmungslos zu äußern.
Solche derben Verhaltensweisen würden in der Realität größtenteils nicht gezeigt werden und stattdessen aus Angst, den Ruf zu schädigen, aus Höflichkeit und gesundem Menschenverstand eingeschränkt und unterbunden.
Wenn man sich im Alltag mit seinem Gesicht zeigt, könnte man durch die Abschaffung der Online-Anonymität vielleicht auch im Web ein gutes Ergebnis erzielen, indem man sich mit seinem echten Namen exponiert.
Es ist schwierig, die wahre Identität online zu kontrollieren: Wie wird Facebook eine ernsthafte Politik gegen Anonymität durchsetzen? Die Regeln des sozialen Netzwerks warnen bereits vor der Verwendung von echten Namen und persönlichen E-Mails, aber es sind zahlreiche Profile mit Fantasienamen oder absichtlich „trollenden“ Namen vorhanden.
Randi Zuckerberg hat keine praktischen Lösungen genannt, aber vielleicht brodelt genau wegen dieser klaren Aussagen etwas in der Zentrale von Facebook.

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