Ab heute ist es möglich, neue .it-Domains zu registrieren, indem man im gewählten Namen akzentuierte Buchstaben und nicht-lateinische Zeichen verwendet, wodurch Sprachbarrieren abgebaut werden.
Bis heute eine neue Domain registrieren mit Akzentbuchstaben war in Italien keine Möglichkeit.
Ab 14:00 Uhr am Mittwoch, den 11. Juli, werden jedoch neue .it-Domains Akzente enthalten können, was eine ganze Reihe neuer, potenziell sehr attraktiver Websites ermöglicht.
Die Neuerung beschränkt sich nicht nur auf Akzente, sondern erstreckt sich auch auf Sonderzeichen, die beispielsweise in anderen Sprachen vorkommen.
Man denke nur an das „c“ mit Cedille (ç) oder an das „ß“, das in vielen deutschen Wörtern vorkommt.
Eine echte Revolution im Bereich der Domainregistrierung in Italien, die auf Registro.it, dem Dienst des Instituts für Informatik und Telematik des CNR (Consiglio Nazionale delle Ricerche), starten wird.
Der erste Gedanke richtet sich natürlich an ausländische Marken oder auch an italienische Unternehmen, die Akzente oder nicht-lateinische Zeichen im Namen tragen: Es ist wahrscheinlich, dass all diese Parteien ein Interesse daran haben werden, eine Domain zu nutzen, die vollständig dem Namen ihres Unternehmens entspricht.
Es wird jedoch sicherlich viele „gemeinsame“ Domains geben, die für Nutzer attraktiv sein könnten: Man denke nur an das in Italien am meisten geschätzte Getränk, um sich vorzustellen, dass sicherlich jemand versuchen wird, die Domain www.caffè.it zu sichern, nur um ein Beispiel zu geben.
Die Registrierungen erfolgen, so sei es klar hervorgehoben, nach dem „perpetual after landrush“-Verfahren, was bedeutet, dass die Anfragen bei registro.it in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet werden.
Die Entscheidung, diese Neuerungen einzuführen, erklärt der verantwortliche Bereichsleiter des Iit-CNR Maurizio Martinelli, „bringt .it auf den gleichen Stand wie andere internationale Register, fördert den interkulturellen Dialog und begegnet den Bedürfnissen der zweisprachigen Regionen Italiens wie dem Aostatal und Trentino-Südtirol„.
Nicht zufällig wird der nächste Schritt darauf abzielen, die Ausweitung der Idn auf die 23 Amtssprachen der Europäischen Union zu ermöglichen, um Sprachbarrieren abzubauen.

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