Google ändert seine Strategie bei den SERPs: Es liefert direkte Antworten anstelle von Links

Weniger Links und direktere Antworten auf die Suchanfragen von Internetnutzern bei Google. Was bedeutet das alles? Wer profitiert davon und wer wird dadurch geschädigt?

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Änderungen am Suchmaschinen-Umfeld mit unmittelbaren Auswirkungen auf mehreren Ebenen.
Google verändert langsam, aber unaufhaltsam die Art und Weise, wie Suchergebnisse für Anfragen von Nutzern auf der ganzen Welt angezeigt werden.
Es wird bekannt, dass Google der „US Securities and Exchange Commission“ ein Dokument vorgelegt hat, in dem zu lesen ist, dass man in Mountain View beschlossen hat, immer öfter direkte Antworten auf Fragen zu geben, die auf Google gestellt werden.
Bereits jetzt werden für bestimmte Suchbegriffe Boxen angezeigt, in denen die gewünschte Information erscheint, z.B. bei Wetterdaten oder Flugzeiten.
Die jüngsten, auffälligsten Fälle betrafen Songtexte: In den englischsprachigen Google-SERPs ist es bereits möglich, den Text des angeforderten Songs direkt in Textform zu erhalten, ohne auf Websites gehen zu müssen, die ihre Spezifität und ihr Geschäft genau auf diesen Texten aufgebaut haben.
In diesen Situationen kann der Internetnutzer oft eine Antwort erhalten, ohne eine bestimmte Website aufrufen zu müssen, sondern sich mit einem schnellen Blick auf die von Google vorgeschlagene Grafik begnügt.
Dies hat in erster Linie direkte Auswirkungen auf das Verhalten des Endnutzers: Wenn die Information in Sekundenschnelle erhalten wurde, wird er nicht weitergehen, indem er ein Portal betritt oder ein anderes. Er bleibt – sozusagen – im Flur, ohne einen Raum zu betreten.
Zweitens werden die Publisher sicherlich einen drastischen Rückgang des Traffics von der Suchmaschine verzeichnen, da der Internetnutzer keine Notwendigkeit mehr hat, spezifische Details zu recherchieren, da er die gewünschte Antwort schnell und auf einen Blick erhält.
Es ist leicht anzunehmen, dass dies negative Auswirkungen auf die Einnahmen der Websites haben wird, aber offensichtlich – aus wirtschaftlicher und Werbeeinnahmensicht – hat Google vielleicht bereits neue Lösungen zur Steigerung der Einnahmen evaluiert, vielleicht indem es den Publishern nur noch Krümel überlässt.

Diese Überlegung ergibt sich auch aus der Tatsache, dass laut einer jüngsten Indiskretion der stets gut informierten Wall Street Journal bald die Werbeanzeigen auf Google grafisch verändert werden. Es ist die Rede von neuen Box-förmigen Bereichen, die bald einfache Textanzeigen ersetzen könnten.
Derzeit ist dieser letzte Aspekt noch nicht bestätigt, aber was die Neuheiten bei den SERP-Ergebnissen betrifft, gibt es alle Beweise, insbesondere in Richtung der Nutzung von Voice Search. Laut Google macht diese Technologie in Verbindung mit der direkten Anzeige von Ergebnissen „das Finden dessen, was Sie suchen, schneller, einfacher und natürlicher“.

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