Die EU-Wettbewerbsbehörde ermittelt gegen Google wegen Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung

Nach Microsoft ist Google an der Reihe, der Monopolist (laut verschiedener Auffassungen) des Internets. Um die „Grenzfall“-Situation von Google zu klären, hat diesmal die europäische Wettbewerbsbehörde öffentlich erklärt, das US-Unternehmen zu untersuchen.

Die EU-Kartelluntersuchung
Die europäische Kartellbehörde ist Hinweisen von drei Internetunternehmen (Ciao von Microsoft, Foundem, ejustice.fr) nachgegangen, die „Manipulationen“ in den organischen Ergebnissen von Google durch die Suchmaschine aus Mountain View beklagen. Im Fokus steht der PR (PageRank), den Google den Websites und einzelnen Webseiten zuweist und der einer der Faktoren ist, die für die Platzierung einer Seite in den Google-SERPs berücksichtigt werden. Der PageRank ist seit Jahren nur einer von vielen Faktoren (viele davon noch unbekannt), die Google zur Bestimmung des Rankings und der entsprechenden Seiten einer Website heranzieht, aber dennoch ein wichtiger Faktor ist, zumindest laut der Anklage.

Google wehrt sich
Google selbst verschweigt keineswegs die Faktoren, die den PageRank einer Website bestimmen, welche auf einer Reihe von mathematischen Berechnungen basieren. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass all dies öffentlich bekannt ist, weshalb die Anklage absolut unbegründet ist.

Das Google-Monopol
Unabhängig vom Ausgang des Urteils steht außer Frage, dass Google eine dominierende Stellung im Suchmaschinenmarkt innehat, besonders in Europa. Websites erhalten 70-80% ihres Verkehrs von Google, und bereits eine kleine Veränderung der Keywords, die den Traffic von der Suchmaschine zur Seite leiten, kann einen drastischen Rückgang der Zugriffe bedeuten. Solche Situationen sind im Internet weit verbreitet, mehr als allgemein angenommen wird, und oft verweigert Google selbst den Dialog, indem es öffentliche oder private Erklärungen ablehnt. Das Google-Monopol beschränkt sich nicht nur auf die organische Suche. Die Nachrichten der letzten Tage berichten von einer Reihe von Unternehmenskäufen des kalifornischen Unternehmens, vonITA Software die in Amerika für viel Diskussion sorgt (auch dort stehen die Konkurrenten in Alarmbereitschaft) bis hin zu den letztenGerüchten über den Erwerb von Groupon.

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