Google verabschiedet sich von Google Street View in Deutschland

Google Street View wird nicht mehr mit neuen Bildern aus Deutschland aktualisiert: Dies ist die Entscheidung des Giganten Google, die ziemlich überraschend kam. Und währenddessen tritt Microsoft genau jetzt auf den Plan, wo Mountain View sich zurückzieht.

Google hat offiziell angekündigt, dass es keine Updates mehr für Google Street View in Deutschland: das Google-Auto wird nicht mehr durch die deutschen Straßen fahren, um die für den Dienst Street View.
nützlichen Bilder aufzunehmen. Die Entscheidung, die ziemlich überraschend kam, hat viele Menschen erstaunt. Allerdings begannen Googles Probleme mit der deutschen Justiz bereits vor einigen Monaten, als viele Familien zunächst – und später viele Städte – vor Gericht gingen, um zu erreichen, dass Google Autos und ganze Gebäude in den über Street View sichtbaren Bildern unkenntlich macht. Die Leser von FullPress werden sich erinnern, dass in den letzten Monaten viele Vorfälle im Zusammenhang mit Street View in Deutschland passiert sind: Eine Geburt auf der Straße wurde von der Google-Kamera festgehalten, die komplette Abdeckung eines ganzen Ortes, das Werfen von Eiern gegen die auf den Karten „zensierten“ Gebäude.
Google hat zwar kürzlich vor Gericht in Deutschland einen Sieg errungen, sich jedoch plötzlich entschieden, die Neuerfassung von Bildern einzustellen, ohne viele Erklärungen abzugeben oder offizielle Stellungnahmen zu veröffentlichen.
Während Google also zurückrudert, taucht am Horizont Microsoft auf, das offenbar kurz davor steht, seinen Kartenservice – genannt Bing Maps Streetside – in Europa zu starten, und zwar schon in weniger als einem Monat, ausgehend aus Deutschland.
Die Übereinstimmung der beiden gegensätzlichen Entscheidungen ist wirklich unglaublich: was für ein perfektes Timing!
Die Situation bleibt jedoch formal dieselbe: 250.000 deutsche Familien haben sich ausdrücklich gegen die Präsenz ihrer Häuser in den online verfügbaren Kartendiensten ausgesprochen. Wie denkt Microsoft?
zu handeln? Das Unternehmen zeigt sich optimistisch und erklärt, dass das Problem lösbar sei, wobei es sich verpflichtet, aufmerksamer und transparenter zu sein: Es scheint, dass etwa einen Monat vor dem Vorbeifahren der speziellen Bilderfassungsfahrzeuge eine öffentliche Mitteilung über den Vorgang erfolgen wird, sodass diejenigen, die keine Fotos ihres Hauses wünschen, Maßnahmen ergreifen können. Es reicht, das eigene Grundstück auf einer entsprechenden Website zu melden, um dessen Entfernung zu beantragen, was innerhalb von 48 Stunden erfolgen wird.
Wird es Microsoft gelingen, mehr Sympathien bei der deutschen Bevölkerung zu gewinnen als Google? Wir werden sehen, Karten in der Hand.

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