Wikileaks enthüllt den Angriff auf Google und beschuldigt China

Unter den gerade auf Wikileaks veröffentlichten Dokumenten tauchen E-Mails und Telegramme auf, die die Gründe und Auftraggeber des vor etwa einem Jahr erfolgten Angriffs auf Google erklären würden.

Die neuesten Nachrichten, die in diesen Stunden auf Wikileaks erschienen sind, erschüttern nicht nur die Welt der Diplomatie, sondern werfen Licht auf den Cyberangriff auf Google im vergangenen Dezember und Januar in China. Der Internetgigant hat sofort den chinesischen Staat beschuldigt, da vermutet wird, dass eben China hinter dem Hackerangriff steckt. Laut den damals durchgesickerten Informationen stellten Googles Experten eine Verbindung zwischen dem Eindringen in die IT-Systeme und einer chinesischen Universität fest, die bekanntermaßen mit der chinesischen Regierung und dem Militär in Verbindung steht. Obwohl keine Beweise gefunden wurden, die eine explizite Anklage gegen die chinesische Regierung ermöglichen, ließen die Angriffe dieser Tage solche Vermutungen zu, da sie nicht nur Google (mit besonderem Fokus auf Gmail, um persönliche Daten zu stehlen, die zur Identifikation von Dissidenten führten) betrafen, sondern auch amerikanische und ausländische Unternehmen, die in China tätig sind.
Wir erinnern daran, dass die Angriffe auf Google zu einem Schlagabtausch zwischen dem Internetgiganten und der lokalen Regierung führten, der dazu führte, dass Anfragen aus China zu den freieren Servern in Hongkong umgeleitet wurden.
Bis hierhin die Theorien und Vermutungen: Heute kann man auf Wikileaks ein vertrauliches Telegramm lesen, das von einem Informanten der US-Botschaft in China geschrieben wurde und die Verdachtsmomente schwarz auf weiß festhält.
So ist nun öffentlich bekannt, dass das Politbüro von Peking die Intrusion in die IT-Systeme von Google in China orchestriert haben soll.

Pubblicato in

Se vuoi rimanere aggiornato su Wikileaks enthüllt den Angriff auf Google und beschuldigt China iscriviti alla nostra newsletter settimanale

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*