Riccardo Luna verlässt Wired und Antonelli kommt

Riccardo Luna kündigt seinen Rücktritt bei Wired an. Die Nachricht ist offiziell, von Luna selbst über Facebook bekannt gegeben. Der Name des wahrscheinlichen Nachfolgers ist bereits bekannt: Carlo Antonelli.

Riccardo Luna grüßt die Leser von Wired, und kündigt seinen Rücktritt an. Die Nachricht ist offiziell und wurde vor einigen Stunden veröffentlicht, wodurch sie sich schnell im Netz verbreitete.
Es brodelte etwas unter der Oberfläche: Gerade gestern Abend hatte Luna seine Facebook-Kontakte für heute Morgen um 10 Uhr eingeladen. Es stand eine Ankündigung an, aber der „Ton“ von Luna ließ nicht vermuten, dass es sich dabei um seinen Rücktritt handeln würde. Stattdessen dachte man schnell an eine mögliche neue Initiative im Technologiebereich: Luna ist bekannt dafür, die Kandidatur des Internets für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen zu haben. Eine mediale Kampagne, die viele Anhänger gewann und die Größe von Lunas Leserschaft bei Wired und darüber hinaus widerspiegelt.
Pünktlich kam das heutige Status-Update von Riccardo Luna, kurz nach 10 Uhr: „Am 15. Juni verlasse ich Wired. Ich werde es vermissen, ich werde euch wahnsinnig vermissen„. Das war alles: keine weiteren Erklärungen, aber viele, viele Kommentare von Lesern, die ihm nicht nur auf Papier, sondern auch in den sozialen Netzwerken folgen.
Der Name des Nachfolgers scheint bereits bekannt: obwohl es (noch?) keine offizielle Bestätigung gibt, soll es sich um Carlo Antonelli handeln, derzeit Chefredakteur von Rolling Stone Italia.
So übergibt Luna das Steuer von Wired, nachdem er das Magazin im Februar 2009 gestartet hat, verlässt aber nicht Condè Nast, den Verlag, mit dem er vermutlich weiterhin zusammenarbeiten wird, auch wenn noch nicht bekannt ist, wie und in welcher Funktion.
Was die Gründe für den Rücktritt angeht, ist wenig bekannt: Gerüchte besagen, dass Lunas wachsende Verpflichtungen einer der Gründe sein könnten.
Es wird zudem gemunkelt, dass der Verlag bereits eine Veränderung bei Wired plante, um das Magazin noch populärer zu machen, im Sinne von verständlicher für eine Leserschaft, die mit Technologien vertraut ist, aber nicht tiefgreifend Experten.
Wahrscheinlich wird man in den nächsten Tagen mehr erfahren.

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