Offizielle Nachricht seit wenigen Stunden: Der File-Hosting-Dienst RapidShare wird bald eingestellt. Was passiert gerade?
Heute dreht sich in der Web-Welt und insbesondere im File-Hosting nur RapidShare.
Der Grund dafür ist einfach: Einer der beliebtesten Dienste in diesem speziellen Bereich, nämlich RapidShare, schließt bald seine Pforten.
Dies ist keine Indiskretion und keine Nachricht, die aus anonymen Quellen durchgesickert ist, sondern eine offiziell gemachte Unternehmensentscheidung.
Der letzte Betriebstag ist für den 31. März 2015 festgelegt, und ab dem Tag darauf werden alle registrierten Konten gelöscht.
Dasselbe Schicksal ereilt natürlich auch die auf die Plattform hochgeladenen Inhalte.
Um den Verlust wichtiger Daten zu vermeiden, ist es daher ratsam, alle zuvor auf der File-Hosting-Plattform gesicherten Daten zu sichern.
Über die rein technischen und organisatorischen Fragen hinaus fragt man sich nach dem Grund für die Schließung von RapidShare, da in der offiziellen Mitteilung – die auf der Homepage des Dienstes sichtbar ist – keine Begründung angegeben wird.
Das Schweizer Unternehmen hat somit keine möglichen Probleme der letzten Monate offengelegt, aber die am weitesten verbreitete Hypothese besagt, dass RapidShare den Schlägen der aggressiveren Konkurrenten wahrscheinlich nicht standhalten konnte.
Es gibt viele andere Cloud-Speicherdienste, die mit einer aggressiveren Politik günstigere Alternativen für die sichere Speicherung von Multimedia- und verschiedenen Inhalten angeboten haben.
Die Unternehmensleitung hat in den vergangenen Jahren immer wieder Lösungen gefunden, um die Plattform sicherer zu machen und vor allem die Aktionen der eindeutigen Computerkriminalität einzudämmen, indem sie keine interne Suchmaschine bereitstellte oder gemeldete illegale Inhalte eliminierte, um nur zwei Beispiele zu nennen.
Dies hat RapidShare oft gravierendere rechtliche Probleme erspart, die jedoch lange Zeit weiterhin vor Gericht stand, gerade wegen der Vorwürfe, den Austausch von urheberrechtlich geschütztem Material begünstigt zu haben. Dasselbe Schicksal wie viele andere Dienste dieser Art, das sollte man im Hinterkopf behalten.
Auch dies könnte ein valider Grund für die Entscheidung sein, die gesamte Tätigkeit einzustellen, bevor man in noch schwierigere und teurere Klagen gerät als die bereits erlittenen.
Wie gesagt, wir bewegen uns nur und ausschließlich im Bereich der Hypothesen und sehr wahrscheinlich werden wir, da eine offizielle Mitteilung bereits veröffentlicht wurde, kaum mehr erfahren.

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