In diesem Bereich finden Sie einige Tricks, Tipps und Ratschläge, um eine Website optimal zu gestalten und ihr ein professionelleres Aussehen zu verleihen.
Wie oft haben wir während einer besonders langsamen Surfsitzung gedacht, dass die Langsamkeit völlig auf die Konnektivität unseres Internetanbieters zurückzuführen sei? Niemals hätten wir gedacht, dass vielleicht die Schuld bei der besuchten Website liegt.
Drehen wir die Perspektive einmal um: Aus Sicht derjenigen, die die Website betreiben (dem Webmaster). Wer eine Website betreibt (persönlich oder vielleicht mit halbprofessionellen Ambitionen) und sich über die geringe Verweildauer der Besucher auf der Website beschwert, sollte anfangen zu hinterfragen, ob die „Abkehr“ der Nutzer nicht eher dem HTML-Code der Seiten als den Inhalten zuzuschreiben ist. Häufig ist nämlich der Grund genau der HTML-Code oder die schlechte „Struktur“ der Website. Vielleicht braucht diese eine „Schönheitskur“ oder besser gesagt eine „Benutzerfreundlichkeitskur“.
Der Begriff Usability bezeichnet das Maß an Potenzial eines Produkts (hier geht es um Websites, aber das gilt auch für Programme sowie Toaster, Geschirrspüler, Wecker usw.), die Ziele des Nutzers zu erfüllen. Einige der Faktoren zur Bestimmung der Usability sind die Benutzerfreundlichkeit, visuelle Konsistenz und ein klar definierter Entwicklungsprozess. Kurz gesagt, eine „benutzbare“ Website macht das Leben der Nutzer nicht komplizierter. Der Begriff Usability im Kontext von Websites hat in letzter Zeit (glücklicherweise) zunehmend Verbreitung und Anwendung gefunden. Wir dachten, es wäre an der Zeit, etwas Klarheit in das Thema zu bringen und haben einige Tipps zusammengestellt, um Ihre Website zu verbessern und somit die Beziehung zwischen Website und Nutzer zu optimieren. Im Folgenden finden Sie eine Reihe von Regeln, Normen, Empfehlungen und Ratschlägen, um Ihre Website leichter navigierbar und letztlich angenehmer zu besuchen zu machen.
Vermeiden Sie „tote Winkel“
Wenn Sie Ihre Webseiten erstellen, sorgen Sie dafür, dass der Nutzer nicht auf der Seite gefangen bleibt, weil er keinen Ausweg findet. Stellen Sie sicher, dass jede Seite Ihrer Website dem Nutzer mindestens eine Möglichkeit bietet, zurückzukehren, sodass er im besten Fall nicht gezwungen ist, den Zurück-Button des Browsers zu verwenden.
Verwenden Sie einen konsistenten Stil
Auch wenn es manchen schwerfallen mag und vielleicht wenig kreativ erscheint (stellen Sie sich eine Wochenzeitschrift vor, bei der jede Seite mit einem anderen Text- und Grafikstil gestaltet ist), versuchen Sie innerhalb Ihrer Seiten einen stilistischen (Text) und grafischen (Bilder) Konsistenz zwischen den Elementen zu wahren. Bestimmte identifizierende Elemente in Bereichen der Website sollten stets am gleichen Ort positioniert sein. So schaffen Sie eine einfache Suche und Navigation. Ein solches Element ist zweifellos das Navigationsmenü, das auf den verschiedenen Seiten immer an der gleichen Stelle und mit der gleichen Text- und/oder Grafikeinstellung eingefügt werden sollte.
Testen Sie Ihre Website in verschiedenen Umgebungen
Nicht alle Nutzer Ihrer Website verwenden den gleichen Browser wie Sie zum Anzeigen der Seiten und haben dieselbe Bildschirmauflösung. Es gibt viele und sehr unterschiedliche Browser, die Internetnutzer einsetzen (neben dem weit verbreiteten Microsoft Internet Explorer in den Versionen 4, 5 und 6 sind auch Netscape 4.X und 6, Mozilla 1.0, Opera 5 und 6 sowie andere kleinere zu beachten), Computer (viele PCs, Macs in der Minderheit) und Betriebssysteme (Windows 9X, Me, 2000, XP auf PCs, mit Linux als Außenseiter, MacOS 8.X und 9.X und MacOS X auf Macintosh). Es ist daher wichtig, sicherzustellen, dass die Website korrekt und ohne Verschiebungen auf verschiedenen Bildschirmauflösungen angezeigt wird (die gebräuchlichste ist mittlerweile 800×600), da nicht alle Nutzer dieselbe Auflösung verwenden. Dazu genügt es, die Bildschirmeinstellungen zu ändern (unter Windows Rechtsklick auf eine freie Stelle des Desktops, Eigenschaften wählen und dann im Reiter Einstellungen den Schieberegler im Bereich Bildschirm verschieben; auf Mac wählt man in der Systemsteuerung den Punkt Ton und Monitor für MacOS 8.X oder Monitor für MacOS 9.X) oder, falls möglich, mehrere Computer in Ihrem Labor mit unterschiedlichen Browsern und Auflösungen zu verwenden.
Achten Sie auf den Einstieg der Website
Wir meinen damit nicht das Öffnen des Browserfensters, sondern den Bereich des Einstiegs (um einen in der Journalismuswelt beliebten Begriff zu verwenden). Oben, also im am meisten sichtbaren Bereich beim Aufruf der Homepage, sollten die wichtigsten Nachrichten oder jene, denen Priorität gegeben werden soll, platziert werden. Nicht alle Nutzer haben die Geduld oder Lust, die vertikale Scroll-Leiste zu benutzen, um den gesamten Inhalt der Startseite zu überblicken. Vermeiden Sie auch, dass Nutzer gezwungen sind, horizontal zu scrollen. Das nervige Auftauchen von Scrollleisten ist ein häufiges Problem, wenn man die Website nur mit einer Auflösung testet. Um die richtigen Abmessungen für alle Seiten Ihrer Website bei Vollbildbrowsing zu bestimmen, denken Sie daran von den „Standardauflösungen“ (von der inzwischen historischen 640×480 VGA-Auflösung, die etwas zu niedrig ist, bis zur gängigen 800×600 und sogar der „futuristischen“ 1024×768) jeweils die Pixel für die Browserschnittstellen-Elemente abzuziehen. Für die 800×600-Auflösung sollten Sie eine maximale Breite von 750 Pixeln in der Horizontalen berücksichtigen; wollen Sie vermeiden, dass vertikale Scrollleisten erscheinen, sollten Sie in der Vertikalen 410 Pixel als Grenze einhalten.
Pubblicato in Digitale Werkzeuge
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