Den neuesten Erhebungen des Unternehmens Symantec zufolge sind religiöse Websites eher mit Online-Viren infiziert als Porno-Websites. Außerdem ist Italien Spitzenreiter bei der Anzahl der Bots auf PCs.
Im Bereich der Cybersicherheit gibt es keine Website online, die sich vor Angriffen von Cyberkriminellen sicher fühlen kann. Wenn das wahr ist, gilt ebenso die Erkenntnis, dass kein Nutzer sich vollkommen sicher fühlen kann, auch nicht wenn er auf scheinbar sauberen und harmlosen Seiten surft.
Symantec, hat in der Veröffentlichung seines „Security Threat Report Volume 17“ aufgezeigt, dass es mehr Bedrohungen auf religiösen Seiten als auf Porno-Websites gibt.
Der Bericht ist alarmierend und beunruhigend: Während auf Porno-Websites in Italien im Durchschnitt 25 Bedrohungen festgestellt wurden, steigt die Zahl auf religiösen Portalen deutlich auf 115 erkannte Bedrohungen.
Obwohl es wesentlich mehr Porno-Seiten als religiöse Websites gibt, sind letztere zumindest potenziell gefährlicher.
Aus dem gleichen Bericht gehen auch weitere Daten hervor: Italien ist die Heimat von Bots oder genauer gesagt ist die Stadt Rom die Nummer eins für Bots in der gesamten EMEA-Region, also in ganz Europa, Afrika und dem Nahen Osten.
Weltweit gesehen liegt Italien in Bezug auf diesen Bewertungsparameter auf dem vierten Platz, nur übertroffen von den USA, Taiwan und Brasilien.
Ein definitiv kein Ruhmeszeichen: Von hieraus starten viele Angriffe auf die Cybersicherheit großer Unternehmen, aber auch kleiner Betriebe.
Ebenso hohe Zahlen gibt es bei der Versendung von Spam-Mails: Allein aus Italien stammen 4% solcher Inhalte mit Phishing- oder Spam-Hintergrund.
Eine insgesamt alarmierende Situation, denn Symantec teilt mit, dass allein im Jahr 2011 mehr als 5,5 Milliarden Angriffe auf die Cybersicherheit blockiert wurden, mit einem durchschnittlichen Anstieg von 81 % gegenüber dem Vorjahr.
Der einzige mögliche Rat ist, sich mit einem guten Antivirus, kostenlos oder kostenpflichtig, auszustatten.

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