Mozilla kündigt ein sehr ehrgeiziges Open-Source-Projekt an: Mozilla Web Apps, eine Plattform für Webanwendungen, deren Hauptmerkmal die Universalität ist.
Mozilla, wenn auch mit Schwierigkeiten bezüglich des Starts von Firefox 4, der sich länger als erwartet verzögert, denkt groß und kündigt die Eröffnung einer neuen Geschäftssparte an. Startschuss für Mozilla Web Apps, ein Labor-Plattform, von der man Anwendungen für Smartphones, PCs e Tablets.
Nichts zu tun mit dem Apple Store oder dem Android Market: Im Mozilla App Store werden die Anwendungen universell und offen sein, gültig für jedes Gerät, für jeden Browser, für jedes Betriebssystem.
Ein ehrgeiziges, vorausschauendes und zweifellos anspruchsvolles Projekt, das auf die Rückkehr des fortgeschrittenen Nutzers ins Web abzielt, da die Anwendungen, die auf Mozilla Web Applications zur Verfügung gestellt werden, tatsächlich im Browser laufen, um sie dann eventuell mit den eigenen mobilen Geräten zu synchronisieren. Vor allem zielt dieses Projekt darauf ab, den Store für alle nützlich zu machen, unabhängig vom verwendeten Gerät.
Natürlich gibt es Mindestanforderungen zu beachten: Der Browser muss HTML5, CSS und Javascript unterstützen. Was die interessierten Entwickler betrifft, können sie schon jetzt das zur Verfügung gestellte API-Set sowie die gesamte Dokumentation und die Hilfsmittel direkt auf der offiziellen Website von Mozilla Web Apps.
Eine neue Ära im noch jungen Leben des Konzepts der Apps steht kurz bevor: Wenn sich Mozilla Web Apps durchsetzt, hätten sowohl Apple als auch Google einen ernstzunehmenden Konkurrenten im Nacken, der seinerseits die Stärke der Universalität und des Open Source besitzt, im Gegensatz zu dem, was derzeit in den App-Stores der beiden Giganten vorherrscht.
Hier ein Video von offizielle Vorstellung von Mozilla Web Apps.

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