Es ist offener Krieg gegen Spoiler: Google könnte bald einen Filter aktivieren, um unerwünschte Vorabinformationen zu vermeiden.
Sehr oft – beim Surfen auf Websites, in sozialen Netzwerken oder in Foren – „stolpert“ man unwillkürlich über Spoiler bezüglich Filmendungen, Handlungssträngen von TV-Serien, in Romanen erzählten Ereignissen und Gewinnern von Talentwettbewerben.
Das Phänomen ist mittlerweile immer weiter verbreitet und verdirbt oft den Entdeckungs- und Neugiergeschmack für hartgesottene Fans oder Zuschauer.
Manchmal ist es wirklich unmöglich, sich dieser Art von Mechanismus zu entziehen: Man stolpert plötzlich über die „Enthüllung“ und ist stark enttäuscht.
Die Lösung für diese Art von – sozusagen – Zwischenfällen könnte bald vom Suchmaschinenriesen kommen.
Es ist bekannt, dass Google ein System entwickelt hat, um diese Art von Inhalten zu „filtern“, wobei dem Nutzer natürlich die Wahl überlassen wird: Sie können normal weiter surfen oder den Zugriff auf eine bestimmte Seite vermeiden.
Dieser Mechanismus wird voraussichtlich Inhalte, die Endungen und Handlungsstränge vorwegnehmen, mit der Nachricht „Spoiler Alert“ kennzeichnen: Auf diese Weise kann der Internetnutzer entscheiden, ob er die Konsultation fortsetzt oder nicht.
Die Arbeit für das Google-Team, das für die Entwicklung dieses Projekts zuständig ist, ist sicherlich noch sehr viel, aber der erste Schritt in diese Richtung scheint bereits getan zu sein: Es ist eine kürzliche Nachricht, dass Google das entsprechende Patent beim zuständigen Amt in den Vereinigten Staaten, dem US Patent and Trademark Office, angemeldet hat. Laut Berichten aus Übersee hat die Behörde bereits eine positive Stellungnahme abgegeben und Google die Urheberschaft des Patents zuerkannt.
Der Weg ist also zumindest in Bezug auf den anfänglichen Abschnitt vorgezeichnet: Ein solches System ist sicherlich schwer zu entwickeln, auch weil nicht alle Nutzer die gleiche Folge einer TV-Serie gesehen haben könnten.
Es wird daher vermutet, dass man wahrscheinlich einige Einstellungen persönlich vornehmen muss, um hochgradig personalisierte und daher sehr zuverlässige Ergebnisse zu erzielen.
Natürlich bedeutet ein eingereichtes Patent nicht automatisch, dass es ein funktionierender Dienst wird: Nicht nur, dass dies nie umgesetzt werden könnte, aber in einigen Fällen könnten Innovationen zukünftig zur Entwicklung anderer Produkttypen dienen.
Es ist jedoch ein Hinweis auf die Richtung, die Google gegenüber Websites einschlagen könnte, die sich mit dieser Art von Themen befassen.

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