Google erwägt die Übernahme von Yahoo: Gerüchte

Yahoo, noch nicht offiziell zum Verkauf stehend, wäre sehr begehrt von mehreren Interessenten: auch Google, laut einigen Gerüchten, wäre im Rennen für eine mögliche Übernahme des Konkurrenten.

Das Szenario auf dem Boden der Suchmaschinen scheint ein Spiel zu sein, bei dem drei, oder besser gesagt fast nur zwei mitspielen: Einerseits die mögliche Verkaufs von Yahoo, andererseits es scheint, dass Google sich an den Verhandlungstisch setzen wird, wo Microsoft.
bereits seit langem Platz genommen hat. Die Nachricht hat den Geruch von Gerüchten an sich: Nichts Offizielles ist diesbezüglich durchgesickert, noch ist etwas über ein formelles Kaufangebot für Yahoo bekannt.
Laut The Wall Street Journal sollen jedoch mindestens ein oder zwei Vermittlungsunternehmen kontaktiert worden sein, um Verhandlungen mit Yahoo zu führen.
Was hat Google damit zu tun?
Es scheint, dass der Riese der Online-Suche bereit wäre, einen Teil der Übernahme indirekt zu finanzieren und stattdessen eine Gruppe, die an dem Geschäft interessiert ist, direkt zu unterstützen.
Auf diese Weise gäbe es zwei Vorteile:

  1. sich am Kuchen der beiden Unternehmen beteiligen, die stark an der Operation interessiert sind, derzeit handelt es sich dabei um Microsoft e Alibaba, ein chinesischer Betreiber;
  2. dem Kartellrecht entgehen, das eine direkte Übernahme offensichtlich nicht gerne sähe, da dies die Grundlagen für ein Monopol im Sektor legen würde.

Inmitten all dieser Gerüchte und Flüstertöne bleibt jedoch ein wichtiger Punkt zu klären: Steht das Unternehmen trotz der Schwierigkeiten und der Spitzenwechsel bei Yahoo wirkliche zum Verkauf?
Jerry Yang, Mitbegründer, bestreitet die Absicht, eine solche Vorgehensweise einzuleiten.
Eine Operation, die rein wirtschaftlich betrachtet verrückt erscheinen mag, angesichts der „tiefroten“ Zahlen, in denen sich die Bilanzen von Yahoo! befinden; nichtsdestotrotz ist es ein Konkurrent, den man nicht unterschätzen sollte, mit seinen treuen Nutzern, die – vor allem in den Vereinigten Staaten – eine beachtliche Zahl ausmachen: Wir sprechen von rund 700 Millionen Besuchern, eine riesige Zahl, die für jeden verlockend wäre.
Wenn Google auf diese Weise seinen bereits großen Marktanteil erweitern könnte, könnte Microsoft seinerseits die bereits bestehende Bindung an Yahoo! noch weiter festigen und könnten darüber hinaus auf die offizielle Aufnahme von Skype und kostenlosen Anrufen in einem neuen Kontext setzen.
Kurz gesagt, was sicher erscheint, ist, dass Yahoo! zum jetzigen Zeitpunkt zu schweigen scheint: vielleicht, weil es wirklich keine Absicht gibt zu verkaufen, oder vielleicht, weil eine unbedachte Erklärung die scheinbar heiklen Verhandlungsbedingungen zum Platzen bringen könnte?

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