Google+, Rekordanmeldungen: 10 Millionen Profile

Ein echter Rekord für den Start von Google+: Rund 10 Millionen Anmeldungen werden gemeldet. Die Jagd nach der Einladung für Google+ war von den ersten Stunden nach dem Start an offensichtlich, aber ein derart schneller Erfolg stellt eine gewonnene Wette dar.

10 Millionen Anmeldungen bei Google+ nur wenige Tage nach der offiziellen Vorstellung: Dies ist die Zusammenfassung einer Schätzung von Paul Allen von Ancestry.com, einem Genealogieportal.
Das zur Schlussfolgerung führende Erfassungssystem ist ziemlich subjektiv: Allen begann, alle registrierten Personen in Amerika mit einem bestimmten Nachnamen zu suchen. An diesem Punkt erstellte er ein Verhältnis zwischen der Anzahl der amerikanischen Bürger und der Anzahl der mit diesem Nachnamen registrierten Personen. Aus diesem Durchschnitt leitete er seine Schlüsse ab, wonach die 10 Millionen registrierten Personen sogar eine zu geringe Zahl wären.
Wenn der Trend bestätigt würde und im Aufwind wäre, könnten die Anmeldungen bei Google+ nächste Woche sogar 20 Millionen erreichen.
Man könnte einwenden, dass Facebook, Twitter e Linkedin viel mehr registrierte Benutzer haben und dass diese Zahl kein Wunder hervorrufen sollte.
Wenn man jedoch genauer hinsieht, allein die Tatsache, dass Google+ noch in der Betaphase ist, sollte diese Schätzungen schon viel „gewichtiger“ und wertvoller machen.
Google, seinerseits, bestätigt diese Zahlen nicht, dementiert sie aber auch nicht: Es wurde keine offizielle Mitteilung herausgegeben, nicht nur in Bezug auf die Anmelderate, sondern auch in Bezug auf andere Fronten, die immer mit dem neuen sozialen Netzwerk verbunden sind.
Vielleicht sieht Google endlich die Früchte früherer gescheiterter Social-Versuche: Die Flops von Wave und Buzz finden in Google+ eine Wiedergutmachung, wenn die Anmelderate tatsächlich bestätigt würde.
Es bleibt jedoch immer noch eine wesentlich praktischere Frage: einverstanden mit dem Wettlauf um die Einladung und den Eintritt in Google+, aber wie viele werden dieses neue Werkzeug tatsächlich nutzen, ebenso wie Facebook oder Twitter?
Werden die Freigabemechanismen, Kreise und Google-Kommunikation über die reine persönliche Anwesenheit hinaus tatsächlich Fuß fassen und in den Alltag Einzug halten, ähnlich wie das allgegenwärtige Facebook?

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