Facebook: Virusangriff mit gewalttätigen und pornografischen Bildern behoben

Der Virusangriff auf Facebook, der in den letzten Stunden Bilder mit gewalttätigen oder pornografischen Inhalten erzeugt hat, wurde erfolgreich behoben: Die Lage ist wieder unter Kontrolle.

In den vergangenen Tagen mussten viele Mitglieder von Facebook Bilder mit belastendem und unangenehmem Inhalt ertragen, ohne etwas dagegen tun zu können, um die Ansicht zu vermeiden: Ein Hackerangriff auf das soziale Netzwerk hat nämlich dazu geführt, dass auf tausenden Profilen und Pinnwänden Fotos von fragwürdigem Geschmack verbreitet wurden.
Eine beispiellose Welle von pornografischem Spam in der Geschichte von Facebook hat sich auf die üblichen Weise ausgebreitet – durch Links und bösartige Javascript-Codes, die von Cyberkriminellen speziell entwickelt wurden – jedoch hatte sich dies nie zuvor in solchem Umfang manifestiert.
Und während viele zunächst dachten, es könnte sich um einen Demonstrationsangriff einiger Mitglieder von Anonymous handeln, hat das technische Team von Facebook diese Vermutung widerlegt und mitgeteilt, dass die Verantwortlichen dieser Cyberfalle identifiziert wurden und dass sich darunter kein Mitglied von Anonymous befindet.
Die Situation ist glücklicherweise wieder normal und man stellte fest, dass der Hacker nicht an dem Code oder einer Schwachstelle der Facebook-Plattform selbst gearbeitet hat, sondern vielmehr eine Cross-Site-Scripting (XSS)-Verwundbarkeit ausnutzte, die in den von den Nutzern verwendeten Browsern vorhanden ist, ausgelöst durch das naive Verhalten der Mitglieder, die den Link in die Adresszeile kopierten und einfügten, wodurch sich der Virus aktivieren und ausbreiten konnte, ohne dass es eine Möglichkeit gab, ihn nach dem Auslösen zu stoppen.
Durch das Auslösen der Falle verwandelte sich tatsächlich der Fluss der geteilten Inhalte in der Pinnwand in eine explizite und gewalttätige Fotogalerie, die für den Nutzer nicht mehr blockierbar war.
Gerade die Art und Weise, wie sich der Virus verbreitete – nicht vergleichbar mit der üblichen Methode von Anonymous – brachte die Sicherheitsexperten von Facebook dazu, den Täter anderswo zu suchen, der offenbar kurz davorsteht, von der Führung des sozialen Netzwerks angezeigt zu werden.

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