Es werden Neuigkeiten im Anschluss an die für heute angekündigte Pressekonferenz erwartet, doch die Gerüchte über die soziale Wende von Gmail sind überwältigend.
Obwohl der Begriff soziales Netzwerk in den Köpfen vieler automatisch mit Facebook verbunden wird, scheint Mountain View vielmehr darauf abzuzielen, sich in Richtung der Entwicklung von Twitter, dem Mikroblogging-Netzwerk, das immer mehr Internetnutzer gewinnt, vor allem jenseits des Atlantiks, zu bewegen.
Es scheint, dass Gmail bald zu einem umfassenden Dienst für die Aktivitäten des Nutzers wird und sich als Inbox 2.0 etabliert: ein weiterentwickelter E-Mail-Dienst, der Updates mit Nutzern erlaubt, mit denen man eine Verbindung eingehen möchte. Gmail würde so zum Mittelpunkt der Aktivitäten des einzelnen Nutzers werden, der über sein E-Mail-Postfach seinen Status ändern und Ressourcen anzeigen könnte – zum Beispiel von Picasa und Youtube – und so das integrieren würde, was bisher nur sehr begrenzt mit Talk möglich ist.
Das Wall Street Journal kündigt knapp den sozialen Wandel von Gmail an, doch von Mountain View herrscht Stille, während man auf die Pressekonferenz der kommenden Stunden wartet.

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