Facebook setzt auf Sicherheit durch die Zusammenarbeit mit den versiertesten Nutzern: Mit Facebook Security werden Bug-Melder mit nicht unerheblichen Geldbeträgen belohnt.
Facebook öffnet die Geldbörse und bezahlt diejenigen, die helfen, Bugs im System zu entdecken: auf der Seite „Facebook Security„, die zum größeren Programm namens „Bug Bounty“ gehört, teilt das Social-Network-Team mit, bereits etwa 40.000 Dollar an diejenigen gezahlt zu haben, die bisher Anomalien gemeldet haben.
Es kann sich also auszahlen, im System von Facebook einige Fehler zu finden und bares Geld direkt vom Konto in Palo Alto zu erhalten.
Das ist schon einigen Technikfreaks passiert: Einer von ihnen soll beispielsweise rund 7000 Dollar erhalten haben, die Belohnung für die Meldung mehrerer Bugs, nicht nur eines.
Es gibt keine festgelegte „Preisliste“ oder sie ist zumindest nicht öffentlich, aber scheinbar werden einfache Bugs mit mindestens 500 Dollar belohnt, was bei gravierenderen und wichtigeren Bugs bis zu 5000 Dollar sein kann.
Seit dem Start des Programms – im vergangenen Juli – das darauf abzielt, die Sicherheit bei Facebook immer weiter zu verbessern, gab es zahlreiche Meldungen, die, wie Joe Sullivan (der genau für diesen Bereich zuständig ist) mitgeteilt hat, nicht nur zur Entdeckung von Systemproblemen führten, sondern vor allem auch dazu, neue Enthusiasten für dieses Thema kennenzulernen.
Falsche Experten oder Meldungen von bereits bekannten Bugs blieben dabei nicht aus, was leicht zu erwarten war.
Nun ja: Facebook, der Vater der Online-Freundschaften, macht sich Hacker oder einfachen Technikfreaks gefällig und schafft es einerseits, einen Nutzen zur Stärkung der IT-Struktur der Plattform zu ziehen; andererseits ist es für die meldenden Nutzer durchaus wahrscheinlich, kleine Geldbeträge zu erhalten und – wer weiß – vielleicht sogar einen Arbeitsvertrag bei Facebook, wenn sie ihr Können wirklich unter Beweis stellen.

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