Auf Facebook wurde auch in Italien die Gesichtserkennung eingeführt, nachdem sie in den Vereinigten Staaten getestet wurde: Das System schlägt die Namen der erkannten Gesichter vor. Da diese Option standardmäßig aktiviert ist, erfahren Sie hier, wie Sie sie deaktivieren und die Gesichtserkennung auf Facebook blockieren können.
Auch in Italien Facebook hat die Gesichtserkennung eingeführt, eine Neuheit, durch die das System in der Lage ist, Gesichter auf hochgeladenen Fotos zu erkennen und sogar den Namen vorzuschlagen, um so die Person bequem zu markieren.
Die Gesichtserkennung kam etwas überraschend und stillschweigend, ohne große Ankündigungen von Facebook (eigentlich gar keine Ankündigungen) und das ärgert bereits zahlreiche Nutzer, die lieber über solche Möglichkeiten informiert werden würden.
Nicht alle mögen es, mit fremden Fotos in Verbindung gebracht zu werden, erst recht nicht, wenn diese Operation vollautomatisch würde. Stellen wir uns vor, wir tauchen zufällig auf einem Foto von einem Denkmal auf, das jemand aufgenommen hat, den wir nicht einmal kennen: Mit der Gesichtserkennung wüsste diese Person – und zumindest ihr Freundeskreis – unseren Namen.
Das System, um die Gesichtserkennung auf Facebook zu vermeiden gibt es: Man muss in die Datenschutzeinstellungen gehen, auf „Anpassen“ klicken und das Kästchen „Nein“ bei der Option „Freunden Fotos vorschlagen, auf denen ich zu sehen bin“ ankreuzen.
Natürlich bleibt auch die Möglichkeit, einen Tag persönlich zu entfernen , aber diese Operation ist manchmal lästig und kann nicht immer sofort durchgeführt werden, sodass unser Name – und unser Gesicht – der Betrachtung durch Dritte ausgeliefert bleibt.
Wie üblich muss der Nutzer selbst aktiv werden und versuchen, Optionen zu deaktivieren, die standardmäßig im eigenen Profil eingestellt sind; der Grund ist schnell erklärt: Facebook ist immer auf der Jagd nach personenbezogenen Informationen, die mit Profilen verknüpfbar sind, denn dies ist die Goldgrube, auf der das Geschäftsmodell des sozialen Netzwerks basiert.
Es ist also nicht der „voyeuristische“ oder gesellige Aspekt, den Facebook hervorheben möchte: Andernfalls wäre den Nutzern angemessen kommuniziert worden oder es bestünde die Möglichkeit, diese Funktion freiwillig zu aktivieren, ohne sie aufzuzwingen.
Mit nüchternem Realismus ist es vielmehr die Menge an neuen Informationen, die den Social-Network-Giganten anzieht.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar