Italien geht mit harten Bandagen vor: Btjunkie wurde von den Justizbehörden durch eine entsprechende Verfügung gesperrt. Die Torrent-Suchmaschine ist somit für italienische Nutzer nicht mehr zugänglich.
Btjunkie, eine sehr bekannte Torrent- und P2P-Suchmaschine, hat einen schweren Rückschlag erlitten, der von den italienischen Behörden veranlasst wurde: Sie wurde nämlich unzugänglich für Nutzer unseres Landes gemacht.
Tatsächlich wurde Btjunkie gesperrt für den Traffic aus Italien, aber nicht gelöscht: ein erfahrener Nutzer könnte das Hindernis des Filters.
von Btjunkie hat in Italien gerade in den letzten Monaten ein signifikantes Wachstum erlebt, seit – insbesondere – die Justizbehörden eine andere digitale Piratenplattform gestoppt haben: The Pirate Bay. Der Zusammenbruch letzteren (-70 % in Italien) hat den rasanten Aufstieg von Btjunkie (+15 %) bewirkt, der heute jedoch durch die Ergebnisse der Operation „Poisonous Dahlia„, durchgeführt von der Guardia di Finanza in Cagliari und der Staatsanwaltschaft, eingefroren ist. Der Deckname dieser gerichtlichen Aktion ist nicht zufällig: Man nimmt an, dass Btjunkie durch die Verbreitung von Inhalten in gewissem Sinne zum Scheitern des Pay-TV Dahlia beigetragen hat. Daher die Idee, genau diesen Namen zu verwenden.
Im Moment, wenn man versucht, auf Btjunkie.org zuzugreifen, wird der Nutzer warten müssen und dann den Bildschirm „Webseite kann nicht angezeigt werden“ erhalten.
Große Zufriedenheit herrscht bei der FIMI (Federazione Industria Musicale Italiana), die in Bezug auf Btjunkie von „einem der wichtigsten weltweiten Supermärkte für illegale Medieninhalte“ sprach.
Innerhalb der Suchmaschine von torrent, tatsächlich war es möglich, Tausende von mp3s, Filmen, Spielen, Software und urheberrechtlich geschütztem Material zu finden.
Ein System, das laut FIMI täglich allein aus Italien etwa 500.000 einzigartige Besucher anlockte und vor allem Millionen illegaler Downloads generierte und – als offenbar sehr geschätzter „Nebeneffekt“ der Verantwortlichen – Einnahmen von über 3 Millionen Euro pro Jahr durch Werbebanner erzielte.
Da zum ersten Mal in der italienischen Geschichte ein solcher Dienst auf Anordnung einer Staatsanwaltschaft gesperrt wurde (die effektiv einen Stopp direkt beim ISP forderte), ist der einzige Weg, Berufung einzulegen, der Oberste Gerichtshof.
Btjunkie wird sich an dieses Gremium wenden oder den Nutzern überlassen, Wege zu finden, den Zugang zum Netzwerk wiederzuerlangen? Sicherlich verbreitet sich bereits ein Mundpropaganda unter den Nutzern, die das Netzwerk wieder nutzen wollen,Btjunkie, um die gesetzte Sperre zu umgehen.

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