Der Datenschutzbeauftragte in Italien untersucht das Datenschutzmanagement von WhatsApp und insbesondere die erworbenen Telefonnummern.
Auch die Anwendung WhatsApp, ein nützlicher Instant-Messaging-Dienst, ist ins Visier der Datenschutzbehörde in unserem Land geraten.
Die Behörde hat tatsächlich eine Mitteilung an das kalifornische Unternehmen gesendet, dem WhatsApp gehört, um Licht auf die eingehaltenen Datenschutzbestimmungen zu werfen.
Insbesondere die Verwaltung von Telefonnummern ist für die italienische Datenschutzbehörde nicht klar: Wenn man WhatsApp auf einem beliebigen Smartphone installiert, greift die Anwendung automatisch auf das Adressbuch des Benutzers zu.
Diese Operation – notwendig, um zu überprüfen, welche Kontakte WhatsApp bereits installiert haben, um kostenlos per Nachricht kommunizieren zu können – „fischt“ jedoch auch alle Telefonnummern heraus, die nicht für den Instant-Messaging-Dienst registriert sind.
Wohin gehen diese aus dem „Adressbuch der WhatsApp-Abonnenten?
extrahierten Nummern? Das ist die Hauptfrage, die sich die Datenschutzbehörde stellt und die prompt an die Eigentümer und Entwickler der Anwendung weitergeleitet wurde.
Auf diese Weise würden nämlich Telefonnummern von Personen, die sich nie für die Nutzung des Dienstes entschieden haben und ihn gar nicht heruntergeladen haben, auf die Server von WhatsApp gelangen.
Es wird daher versucht, die Verwendung dieser Daten, die Art und Weise der Speicherung sowie die Dauer der Speicherung zu verstehen.
Es wird außerdem um Klarheit hinsichtlich des Schutzsystems für die genannten Daten, aber auch für die über WhatsApp übermittelten Nachrichten gebeten.
Vor allem die Angelegenheit bezüglich der Telefonnummern von Personen, die gleichzeitig keine WhatsApp-Nutzer sind, erregt die Aufmerksamkeit der Behörde.
Wir werden die Angelegenheit weiter verfolgen und auf die Antwort warten, die die Führungskräfte von WhatsApp an die italienische Behörde senden werden.

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