Der DNSChanger-Virus könnte am Montag, den 9. Juli, auch in Italien zu einem teilweisen Netzausfall führen. Hier erfahren Sie warum und was zu tun ist.
Seit Jahren – genauer gesagt seit 2007 – gibt es einen Virus der von PC zu PC verbreitet wird: Es handelt sich um die Malware DNSChanger.
Die betroffenen Geräte werden automatisch zu speziell eingerichteten Servern weitergeleitet, die den Traffic auf illegale und betrügerische Seiten umlenken. Gerade wegen dieser Eigenschaft hat sich die Malware den Namen „DNSChanger“ verdient, der eine Änderung der DNS hervorruft.
Es ist jedoch an der Zeit, die Ausbreitung dieses Virus zu stoppen, und es gibt ein genaues Datum, an dem etwas sehr Konkretes unternommen wird: Am Montag, dem 9. Juli 2012, wird das FBI – das die Urheber des Virus zerschlagen hat – die Server, die in diese Kette involviert sind, abschalten.
Das wird jedoch ein Problem für die Nutzer im Internet bedeuten, die sich nicht bewusst sind, dass sie den DNSChanger-Virus haben: Sobald diese Server abgeschaltet sind, wird es nicht mehr möglich sein zu surfen.
Was kann man also tun, um das zu vermeiden?
Es ist notwendig, zu überprüfen, ob man von DNSChanger vor dem Montag betroffen ist.
In diesen Stunden warnen viele Telefonanbieter ihre Kunden vor der Bedrohung und laden sie ein, die bereitgestellten Tools zu verwenden, um herauszufinden, ob die Malware sich im eigenen System befindet oder ob man sicher ist.
Falls ja, muss der PC gereinigt werden, indem man den Anweisungen des jeweiligen Providers folgt oder die Tipps von Avira konsultiert, einer Softwarefirma, die ein spezielles Tool entwickelt hat.
Die immer gültige Vorsichtsmaßnahme ist natürlich, ein Antivirusprogramm zu installieren und es stets aktuell zu halten, die Updates regelmäßig herunterzuladen und die PC-Scans von Zeit zu Zeit durchzuführen.
Hier ist ein erklärendes Video über die weltweite Verbreitung von DNSChanger.
Wie zu sehen ist, ist Italien stark von dieser Malware betroffen.

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