Google Chrome könnte bald eine glückliche Integration mit Ubuntu erfahren: Mark Shuttleworth hat ausdrücklich Interesse an der Verbindung bekundet, die voraussichtlich erstmals im Laufe des Jahres 2012 Anwendung finden wird.
Das Entwicklungsteam von Ubuntu verfolgt mit großem Interesse die Entwicklung von Google Chrome: das fasste Mark Shuttleworth – Gründer von Canonical – in einem Interview mit Network World zusammen.
Es bestünde also die Möglichkeit, diese Verbindung bereits im Laufe des Jahres 2012 zu testen, auch wenn eine derart entschiedene Kursänderung bereits mit Version 11.10, die für den Herbst, wahrscheinlich schon im Oktober 2011, erwartet wird, unwahrscheinlich erscheint.
Dieer, die an der kontinuierlichen Entwicklung von Chrome arbeiten, scheinen besonderes Augenmerk auf die Erfahrung unter Linux zu legen, und tatsächlich sind die Ergebnisse ansprechend.
Daraus ergibt sich das wachsende (und nun gegenseitige) Interesse der Entwickler von Ubuntu.
Bis heute war der standardmäßig eingesetzte Browser unter Ubuntu Firefox, in der aktuellen Version 4. Den Nutzern war es jedoch nie verboten, Chrome zu wählen, der aber nur über Repositorys nutzbar war.
Abgesehen vom rein technischen Aspekt könnten die Konsequenzen dieser Wahl auch indirekte Auswirkungen haben: Die Wahl von Chrome, also einem Google-Produkt, könnte neue Nutzer zu Ubuntu, das bis jetzt noch als Umgebung für erfahrene „Tüftler“ gilt, bringen.
Und wenn diese Öffnung gegenüber Chrome mehr „gewöhnliche Nutzer“ dazu bewegen würde, die Produkte und Philosophie von Ubuntu anzunehmen? Das ist eine Hypothese, eine Möglichkeit, die vermutlich nicht im Fokus der betreffenden Teams steht, aber nicht unterschätzt werden sollte.

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