Der Spam per anonyme Werbe-SMS könnte dank neuer Entscheidungen der Agcom bald ein Ende haben.
Immer häufiger erhält man Werbe-SMSauf der eigenen Handynummer, ohne zu wissen, wer einen kontaktiert.
Manchmal verwenden Unternehmen und Einzelpersonen einen Text-Aliasder im Feld „“ angezeigt wird.Absender„, sodass bei einer ersten Überprüfung die für den Versand verwendete Handynummer nicht ermittelt werden kann.
Dieses System wird auch sehr oft von denen verwendet, die SMS-Werbeangeboteüber spezielle professionelle Dienste versenden, z. B. solche, die von bestimmten Online-Portalen für den Massenversand angeboten werden.
Um die Angelegenheit zu regeln und den von ahnungslosen Verbrauchern erhaltenen Spam zu begrenzen, hat die Agcom entsprechend beschlossen und neue Regeln eingeführt, an die sich Betreiber und Unternehmen halten müssen.
Der Erhalt dieser Werbe-SMSkann im besten Fall nur lästig sein, da man nicht weiß, von welcher Nummer sie gesendet wurden.
Im schlimmsten Fall kann dieser Spam jedoch Fallstricke enthalten: Zum Beispiel kann es vorkommen, dass man SMS von einem gefälschten Absender erhält, der eine Kommunikation von der Bank oder dem Kreditkarteninstitut simuliert und die Beantwortung mit sensiblen Daten verlangt.
Die Agcom hat daher die Verordnung 42/13/CIRerlassen, die am vergangenen 16. Oktober in Kraft getreten ist.
Jedes Unternehmen, das SMS-Werbeangeboteversenden möchte, hat die Pflicht, den gewählten Alias im Vorfeld bei der Agcom anzugeben.
Einzelpersonen können überhaupt keine SMS mit Alias versenden, und im Allgemeinen dürfen keine Aliase verwendet werden, die den Eindruck erwecken könnten, dass der Versand von öffentlichen Einrichtungen und Körperschaften stammt.
Einige professionelle Anbieter dieser Art von Dienstleistung – SMS-Versand – bewegen sich bereits entsprechend: Dies ist beispielsweise bei Futureland.it der Fall, das mitteilt, dass es bereits die Option eingeführt hat, sich um alle Agcom vorzulegenden Formalitäten zu kümmern, ohne zusätzliche Kosten für die Kunden.

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