Die App, die dazu diente, herauszufinden, wer uns von der Freundesliste auf Facebook gestrichen hat, wurde bereits eingestellt: Was ist mit „Who deleted Me“ passiert?
Vor wenigen Tagen wurde eine App der Welt vorgestellt, die in kürzester Zeit zahlreiche Downloads erzielte. Es handelt sich um „Who Deleted Me“, eine Anwendung, die dazu dient, den Namen von Facebook-Freunden, die unser Profil aus der Kontaktliste gelöscht haben, sofort sichtbar zu machen.
Ihr Start fand große Beachtung bei Tausenden von Menschen, so sehr, dass ihr Entwickler zugab, von den Verkehrsmengen überrascht gewesen zu sein, die die Server wenige Stunden nach der offiziellen Einführung bewältigen mussten.
Nun erfährt man jedoch, dass die App „Who Deleted Me“ nicht mehr in irgendeiner Weise nutzbar ist; dies wird vom Entwickler Anthony Kuske selbst offiziell bestätigt.
In einer E-Mail an die Nutzer, die die Anwendung heruntergeladen hatten, erklärte Kuske, dass Facebook die Entfernung der App beantragt habe. Dieser Antrag wurde offenbar stattgegeben, da Kuske weiter erklärte, dass „Who Deleted Me“ auf keiner Plattform mehr verfügbar sei.
Somit können auch diejenigen, die die App in den letzten Tagen heruntergeladen haben, sie nicht mehr nutzen, da sie jetzt „abgeschaltet“ ist.
Auf der offiziellen Website www.deleted.io heißt es außerdem, dass Who Deleted Me ein Werkzeug war, das entwickelt wurde, um die Nutzererfahrung von Facebook zu verbessern, „aber Facebook sah es nicht auf die gleiche Weise“.
Ohne Umschweife teilt der Entwickler also mit, dass seine Schöpfung vom Personal des größten und bevölkerungsreichsten sozialen Netzwerks der Welt nicht gut aufgenommen wurde.
Abschließend lädt er alle ein, die mehr über seine zukünftigen Projekte erfahren möchten, ihm über Twitter, per E-Mail zu folgen und – wenn gewünscht – ihn auch finanziell durch Spenden zu unterstützen.
Nach dieser Nachricht wird Anthony Kuske also nicht versuchen, seine „Schöpfung“ auf irgendeiner Plattform neu anzubieten: Wenige Tage nach dem Start und der Entfernung scheint er beschlossen zu haben, die Entwicklung der App nicht fortzusetzen, und er hat auch keine Absicht, „Berufung einzulegen“ – sozusagen – bei den wichtigsten Stores.

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