Angesichts der Versuche, den Jailbreak für Windows Phone 7 durchzuführen, hat sich Microsoft entschieden, nicht mit hartem Widerstand zu reagieren, sondern diplomatisch zu handeln: Ein Dialogkanal mit den Entwicklern wurde eröffnet.
Vor weniger als einem Monat berichteten wir darüber, wie man das Jailbreak von Windows Phone 7 durchführt laut den Entdeckungen von Chris Walshie, einem australischen Entwickler. In den folgenden Tagen gab es weltweit zahlreiche Versuche, die Geräte mit Windows Phone 7 zu entsperren, weshalb Microsoft entschied, einzuschreiten, aber – ziemlich überraschend – ohne harte Maßnahmen gegen die Entwickler zu ergreifen.
Offenheit für Dialog und Zusammenarbeit: das ist das Versprechen von Microsoft, das den Machern von ChevronWP7 auf dem Silbertablett serviert wurde, dem Projekt-Schreckgespenst, das die von Microsoft auferlegten Beschränkungen für die Nutzung und Weiterentwicklung von WP7 brechen kann.
Die Antwort bestand vielmehr darin, zumindest wortwörtlich und in der Absicht, sich für Formen der Zusammenarbeit zu öffnen, die – im Hinblick auf die stetige und zukünftige Entwicklung von WP7 – realistisch mehr Neuerungen und kontinuierliche Frische für das Microsoft-Produkt bringen könnten.
Diese ersten Erklärungen wurden von den Befürwortern und Fans von ChevronWP7 mit Begeisterung aufgenommen und markierten einen Sympathiepunkt zugunsten von Microsoft.
Wenn Microsoft in diesem Moment mit Diplomatie und ohne (unnötigen) Widerstand zur Zusammenarbeit bereit ist, kann der Vergleich mit den Reaktionen von Apple in solchen Fällen nicht automatisch ausbleiben: Aus Cupertino wird fortlaufend an Updates gearbeitet, um den Jailbreaks entgegenzuwirken, und die Tür für externe Eingriffe bleibt geschlossen.
Welche der beiden Firmen Recht behalten wird, werden Zeit und Markt zeigen.

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