Facebook ist von Datenverlust bedroht: Es ist keine Hypothese, sondern das, was Symantec, ein Unternehmen im Bereich der IT-Sicherheit, herausgefunden hat. Im Fokus steht ein Fehler bezüglich der an Dritte weitergegebenen persönlichen Daten.
Wieder Probleme mit Datenschutz bei Facebook, diesmal im Fokus der Kritik aufgrund einer Entdeckung von Symantec, einem Unternehmen, das auf IT-Sicherheitsprodukte spezialisiert ist.
Es wurde nämlich festgestellt, dass die persönlichen Daten der Nutzer über einen langen Zeitraum versehentlich sogenannten „Dritten“ und vor allem Werbetreibenden zugänglich waren.
Etwa 100.000 Apps, die auf Facebook verfügbar sind, hätten in den letzten 4 Jahren frei auf persönliche Fotos, Chats und Profile zugreifen können, durch den von Facebook vergebenen „temporären Schlüssel“, jedes Mal wenn ein Nutzer sich entscheidet, eine Anwendung zu nutzen.
Facebook, nachdem es von Symantec informiert wurde, hat die Situation überprüft: tatsächlich gab es einige Datenlecks, aber derzeit scheint es nicht so, als hätten Werbetreibende diese persönlichen Daten genutzt.
Jedenfalls hat Facebook beschlossen, die noch auf dem sozialen Netzwerk vorhandenen „veralteten“ API vorsorglich zu entfernen. Es sollte keine Probleme bei der Nutzung der neueren API geben, also jener, die über das Authentifizierungssystem OAUTH2.0 laufen.
Es muss betont werden, dass Symantec, obwohl sie auf das Risiko eines Datenlecks hinweisen, klargestellt hat, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass die Dritten nicht wussten, dass sie frei auf bestimmte Nutzerdaten zugreifen konnten.
Gefahr gebannt? Momentan sieht es so aus, zumindest laut offiziellen Aussagen.
Wenn es jedoch darum geht, persönliche Daten zu teilen, gibt es keine unternehmerische Beruhigung, die zählt: Es ist besser, die zu verwendenden Apps sorgfältig zu prüfen und vielleicht – um auf Nummer sicher zu gehen – das Passwort zu ändern, wenn es schon älter ist.

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