Mit der Abschaltung einiger Server ist die Apokalypse des Webs nicht eingetreten, aber in Italien sind immer noch 17.000 PCs von DSNCHarger infiziert.
Vor einigen Tagen hat dieFBI beschlossen, die Server abzuschalten, die von den Erstellern des DNSCharger-Virus verwendet wurden.
Es wurde viel darüber geschrieben, auch in der italienischen Fachpresse, und der Ton – für einige als alarmistisch empfunden – wurde ebenfalls oft nachgeahmt, um Internetnutzer zu warnen.
Dennoch konnten dank der Verbreitung der Nachricht viele Italiener feststellen, dass sie vom Virus betroffen waren und somit rechtzeitig Abhilfe schaffen, noch vor dem entscheidenden Datum des 9. Juli, dem Abschaltdatum der Server.
Heute hat dasDNSChanger Working Group mitgeteilt, dass die infizierten PCs in Italien vor dem ‚Blackout-Alarm‘ etwa 26.000 waren, während heute ‚nur noch‘ 17.000 gezählt werden.
Eine Zahl, die sicherlich noch zu hoch ist, aber bereits deutlich reduziert im Vergleich zum Anfang.
In der Grafik zu diesem Artikel – erstellt vomDNSChanger Working Group– lässt sich erkennen, wie die infizierten PCs mit Annäherung an den 9. Juli 2012 abnahmen: das bedeutet, dass die Nutzer aktiv wurden und dank der online bereitgestellten Werkzeuge von Providern und der genannten Gruppe der Virus aufgespürt und entfernt werden konnte.
Wie vorhergesagt, können die noch infizierten PCs momentan nicht mehr im Internet surfen, da sie den Zielserver nicht erreichen können, da es einer der vom FBI abgeschalteten Server ist.
Es wird noch einige Wochen dauern, bis sich die Situation normalisiert, entweder durch die Verwendung spezieller Antivirenprogramme oder durch das Abwarten der Wiedereinsetzung der blockierten Server: Die FBI überwacht die Rechner derzeit, um sicherzustellen, dass sie nicht von neuen Cyberkriminellen wiederverwendet werden können.

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