Ein paar Stunden Blackout für einen Großteil des italienischen Webs: Aruba ist down und Tausende von Websites stürzen ab. Gegen 12 Uhr mittags wurden Millionen und Abermillionen von Seiten unzugänglich, genau wie es auch bei FullPress, FullTravel und FullSong, den Websites des FullPress Agency Netzwerks, geschah.
Nach den ersten internen Routinekontrollen („Ist es die Verbindung?“, „Ist es das Netzwerk?“, „Versuchen wir zu pingen“) wurde klar, dass das Problem extern war.
Es genügte, Twitter zu öffnen, um innerhalb weniger Sekunden zahlreiche Tweets zu sehen, die das Problem meldeten. Die Antwort auf das Verschwinden Tausender von Websites war für alle klar: „Aruba ist down„.
Eine sich wiederholende Geschichte: Bereits am 29. April legte ein viel längerer Blackout das italienische Web lahm.
Genau wie vor etwas mehr als zwei Monaten gab es auch heute keine offizielle Mitteilung von Aruba: Die Telefonleitung war nicht erreichbar (dies kann verständlich sein: sicherlich haben die zahlreichen Anrufe die Leitungen überlastet), aber vor allem gab es keine Erklärung über soziale Netzwerke, ein Instrument, das das Unternehmen nach eigenen Angaben nutzen wollte, aber anscheinend nicht in solchen Fällen.
Insbesondere auf Twitter zeigte der Aruba-Account weiterhin die neuesten kommerziellen Angebote, die via Tweet lanciert wurden, aber keine Spur einer möglichen Erklärung oder offiziellen Entschuldigung.
Der Aruba-Crash hat Tweets aller Art ausgelöst: von den eindeutig wütenden, über die sarkastischen, bis hin zu den unverhohlen werbenden von konkurrierenden Unternehmen von Aruba.
Was Aruba dazu gebracht hat, einen neuen Netzwerkausfall zu verursachen, ist immer noch ein Rätsel.
Was die Aruba-Kunden jedoch – neben dem offensichtlichen Grund des Ausfalls – wütend gemacht hat, ist klar: das Fehlen einer rechtzeitigen Kommunikation, zumindest um sich für die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und kurz über die Ursachen des Problems zu informieren.
Wie wird Aruba diesmal die Nutzer entschädigen?
Derzeit scheint sich die Situation normalisiert zu haben, dennoch sind auf Twitter noch einige Beschwerden zu lesen, von denen, die weiterhin Offline-Websites melden.

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