Yahoo! wegen piraterieverdächtiger Links und Streaming-Filmen verurteilt

Yahoo! erleidet die Verurteilung durch das Gericht von Rom: der Finger wird auf Links zu Streaming- und Piraterie-Websites gezeigt, die in den Suchergebnissen von Yahoo! Italia angezeigt werden.

Es gibt ein Urteil, das wahrscheinlich viel Gesprächsstoff liefern wird: Das Gericht von Rom hat Yahoo! Italien verurteilt, weil es über die Rückgabe von Suchergebnissen Links zu Streaming-Seiten und/oder zu Seiten mit Internetpiraterie verbreitet hat. Eine klare Urheberrechtsverletzung, die, obwohl nicht primär von Yahoo begangen wurde, jedoch Auswirkungen auf die Suchmaschine hatte, die es versäumt hat, die Entfernung der Links vorzunehmen.
Alles begann mit der Feststellung, dass der Film „About Elly„, der in Italien von PFA vertrieben wird, in den SERPs von Yahoo! unter Streaming-Seiten oder Seiten erschien, über die der Film illegal heruntergeladen werden konnte.
PFA kontaktierte daher Yahoo per Abmahnung und forderte die Entfernung dieser Links, zumal die offizielle Website des Films nicht unter den ersten Suchergebnissen erschien, wie es legitim und richtig gewesen wäre.
Nach dem Schweigen von Yahoo auf die Beschwerde erstattete PFA eine formelle Anzeige, die in der Verurteilung der Suchmaschine.
endete. Die IX. Abteilung des Gerichts von Rom befand Yahoo! für schuldig, die illegalen Links nach Meldung durch die Rechteinhaber nicht entfernt zu haben.
Natürlich kann Yahoo nicht für das Einstellen illegaler Links im Web und deren Positionierung in den SERPs haftbar gemacht werden, dennoch haben die Unterlassung der Kontrolle und das Nichtreaktieren auf die Forderungen der PFA sowohl zur Anzeige als auch zur Verurteilung geführt.
Tullio Camiglieri von Open Gate Italia, einem Unternehmen, das PFA im Gerichtsverfahren unterstützt hat, äußerte sich zu dem Fall: „Das Gericht von Rom hat ein fundamentales Prinzip zum Schutz der gesamten kulturellen Produktion festgeschrieben: Kino, Verlagswesen, Musik, Zeitungen. Wer in Kultur, Information und Unterhaltung investiert, hat das Recht, dass seine Arbeit geschützt wird.“
Außerdem, angesichts der Bedeutung dieses Urteils und der Möglichkeit, dass damit ein Weg zur Wahrung legitimer Rechte in diesem Sektor eröffnet wurde, scheint Camiglieri keinen Zweifel daran zu haben, welche Akteure in Zukunft von ähnlichen Maßnahmen betroffen sein könnten: „Die nächsten Ziele werden Google und YouTube sein.“

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