Business Intelligence: Data Mining

Der Angebotsmarkt präsentiert sich entlang von drei Entwicklungsdimensionen, in denen außerdem 4 strategische Angebotsgruppen identifiziert werden können. Um den vollständigen Text herunterzuladen und weitere Informationen zu erhalten, klicken Sie HIER

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Die drei Entwicklungsdimensionen sind: • reine EIS/DSS/OLAP-Tools • analytische Anwendungen • Data-Warehousing-Tools, integriert mit Data-Management-Technologien, die deren natürliche Herkunft darstellen Die vier strategischen Angebotsgruppen bestehen aus: • Herstellern von reinen EIS/DSS/OLAP-Tools, mit starkem Fokus und Spezialisierung auf offene Werkzeuge, „Tool-Kits“ für allgemeine Zwecke und Front-End-Werkzeuge für professionelle oder Management-Anwender; • Herstellern von Analytic Applications, von denen einige historisch auf die Bereitstellung dieser Anwendungs-Pakete für Kontroll- und Managemententscheidungsaktivitäten in Unternehmen spezialisiert sind; • Herstellern von Data-Management-Lösungen (eingesetzt zur Realisierung von unternehmensweiten Data Warehouses), deren Kerngeschäft Daten Engines, Back-End-Werkzeuge (in der Regel relationale oder multidimensionale Datenbanken) umfasst und die in den letzten Jahren ihre Angebote durch verschiedene Marktstrategien schrittweise auf einfach zu bedienende Werkzeuge zum Zugriff auf und zur Visualisierung der in ihren Datenbanken enthaltenen Daten (Tools und/oder Analytic Applications) erweitert haben; • ERP-Herstellern, die nach erfolgreicher Eroberung des operativen Informationssystems-Segments nun ihr Produktangebot mit eigenen Werkzeugen zur Unterstützung der Managementaktivitäten in Unternehmen komplettieren, die in der Regel sowohl aus EIS/DSS/OLAP-Tools als auch aus Analytic Applications sowie Data-Warehousing-Lösungen bestehen Das Verhalten der Unternehmen bei der Auswahl der erforderlichen Softwarelösungen zum Aufbau der Architektur der DW- und Marketing-Intelligence-Systeme kann in zwei Haupttypen eingeteilt werden: a) Softwareauswahl, bei der diejenigen bevorzugt werden, die die technischen und funktionalen Merkmale der Softwarelösungen bewerten; b) Anbieter-/Partnerauswahl, bei der diejenigen bevorzugt werden, die die Eigenschaften der Unternehmen bewerten und beurteilen, die die Softwarelösungen herstellen oder im nationalen Gebiet implementieren. Diese ist ex-ante schwer einschätzbar und hängt zunehmend von der tatsächlichen Qualität der Arbeitsmethoden, der personellen Ressourcen, der gesammelten Erfahrung in diesen speziellen Projekten und den mehr oder weniger stabilen Partnerschaften ab, die durch Handelsvereinbarungen, Allianzen, Joint Ventures, Akquisitionen zwischen konkurrierenden oder ergänzenden Akteuren gebildet werden. Offensichtlich ist das optimale Verhalten die Kombination der beiden Ansätze, indem ein korrektes Mischungsverhältnis an Bewertungskriterien angewendet wird, das nicht nur die Qualität der Software, sondern auch die Markt- und Implementierungsfähigkeiten der zugrunde liegenden IT-Unternehmen berücksichtigt. Kurz zur Softwareauswahl: Tatsächlich stehen jedem Unternehmen zwei sehr unterschiedliche Alternativen offen: a) Die Wahl der EIS/DSS/OLAP-Tools ist eher eine „business-driven“ Wahl, da sie ein gutes Verständnis der Marketingbedürfnisse voraussetzt, insbesondere bezüglich Kontrolle und Analyse von Handels- und Marketingdaten (Dimensionen, Maße, Analysemodelle usw.). Diese Auswahl ist stärker auf das „Make“ der Marketing-Direktionsanwendungen ausgerichtet, indem einfach der „Softwaregenerator“, also die Arbeitsumgebung, gekauft wird; b) Die Wahl der Analytic Applications ist dagegen eher technologiegesteuert („Technology-driven“), da das Unternehmen mit der Software auch die Analysemodelle der Handels- und Marketingdaten, die Kontrolllogiken, Leistungsindikatoren usw. erwirbt; oft sind diese Logiken bereits in Analyse-„Templates“ oder Indikatorensysteme „verkabelt“, häufig branchenspezifisch (Einzelhandel, Maschinenbau, Chemie, Gesundheitswesen usw.). Diese Auswahl ist mehr auf den „Buy“ von Marketing-Direktionsanwendungen über die Anschaffung von Anwendungspaketen ausgerichtet. Zusammenfassend erfordert diese Verhaltenswahl eine klare geistige Haltung und intellektuelle Ehrlichkeit, die Unternehmen auch durch eine schnelle Überprüfung der internen Marketingkompetenzen erreichen können, welche sowohl die Fähigkeit bewertet, Treiber, Analyse-Dimensionen und kritische Leistungsindikatoren im Handel und Marketing zu identifizieren, als auch die tatsächliche Fähigkeit, die Informationen zu nutzen, die das System verfügbar macht, und sie somit in explizites Marketingwissen umzuwandeln, das das Unternehmensmanagement bei der Führung des Unternehmens anwenden kann. NACHDRUCK VERBOTEN.

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