Der Anbieter eines der Chats von Youporn wurde gehackt, und daher wurden Tausende von Konten kompromittiert, einschließlich gestohlener Passwörter und jetzt bekannter sowie veröffentlichter E-Mail-Adressen.
Wenige Stunden und die auf Youporn genutzten Registrierungsdaten sind ins Netz gelangt: Ein Hackerangriff hat den Provider getroffen, der insbesondere eine der internen Chats von Youporn.
betreibt. Der Vorfall geschah am Dienstagabend und nach ein paar Stunden Offline-Zeit war das bekannte Portal zum Hochladen und Ansehen von Erwachsenen-Videos wieder funktionsfähig, allerdings „leichter“ um Passwörter und E-Mail-Adressen.
Täglich besuchen etwa 15 Millionen Menschen Youporn, aber nicht alle sind für die Dienste der Seite registriert: Nur wer Videos hochlädt oder in die angebotenen Chats eintreten möchte, eröffnet ein persönliches Konto.
Es wird geschätzt, dass ungefähr 6400 Profile kompromittiert wurden und dass die dazugehörigen Passwörter samt E-Mail-Adressen binnen kurzer Zeit online gelandet sind und somit öffentlich zugänglich wurden.
Teilweise Listen wurden von Blogs und Magazinen veröffentlicht, die sich mit dem Vorfall befasst haben, wodurch sich die Verbreitung der gestohlenen Daten eines unbekannten Hackers noch weiter ausdehnte.
Normalerweise hinterlassen Personen, die solche Taten begehen, eine Spur als „Unterschrift“ der gerade vollendeten Aktion.
Diesmal, so scheint es, gibt es keinerlei Hinweise, und daher konnte diese Aktion niemandem zugeordnet werden.
Bei den E-Mail-Adressen fällt auf, dass die Mehrheit Hotmail-Adressen waren, gefolgt von Gmail-Konten.
Die verwendeten Passwörter zeigten meist wenig Fantasie; nicht umsonst zählen „youporn123456789“, „password“, „qwerty123“ und andere mit klarem pornografischem Bezug zu den beliebtesten.
In solchen Fällen ist die erste Empfehlung, die verwendeten Registrierungsdaten auf anderen Websites und Online-Diensten zu ändern, sofern sie mit denen von Youporn übereinstimmen.
Dennoch hat Manwin – Herausgeber von Youporn – eine Mitteilung herausgegeben, in der schnell klargestellt wird, dass „Keines der Konten unserer 4,75 Millionen Nutzer wurde gehackt. Unsere Untersuchung ergab, dass YP Chat durch Nachlässigkeit unverschlüsselte Daten auf einem ungeschützten Server gespeichert hat. Einige behaupten, Millionen von Konten seien gehackt worden, aber das stimmt nicht vollständig.„.
Die Schuld und die größten Probleme liegen also bei einem externen Chatdienst, der jedoch innerhalb von Youporn aktiv war. Wie zu erwarten, wurde der betreffende Chat bereits gesperrt.
Zwischen offiziellen Dementis und Befürchtungen der Youporn-Nutzer bleibt die Liste der gestohlenen Daten die einzige Gewissheit, da sie auf Pastebin.

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