Google und Twitter haben eine Einigung erzielt und die Auswirkungen werden bald sichtbar sein: Tweets werden Suchergebnisse integrieren.
Einigung zwischen dem Online-Suchriesen – Google – und dem sozialen Netzwerk, das auf dem Microblogging-System basiert, Twitter.
Schon in den kommenden Wochen könnten die Tweets, die von Twitter-Mitgliedern ständig gezwitschert werden, in den von Google vorgeschlagenen Suchergebnissen erscheinen.
Dies bedeutet, dass die Google-Spider freien und Echtzeit-Zugriff auf die Twitter-Datenbank haben werden: So werden die im sozialen Netzwerk veröffentlichten Äußerungen in der SERP vorgeschlagen, mit einer Auswirkung, von der Twitter hofft, dass sie positiv sein wird.
Die Erwartungen sind tatsächlich ein höherer Traffic, der „von außen“ und nicht von innen generiert wird, mit der daraus resultierenden möglichen höheren Werbeeinnahmen.
Das Twitter-Team hat in den letzten Wochen viele Neuigkeiten eingeführt: ein Zeichen dafür, dass versucht wurde, die Plattform zu erneuern, sie aktueller zu machen, um Mitglieder zu binden und neue zu gewinnen.
Nicht zufällig wurden die privaten Gruppenchats verbessert, die Möglichkeit wurde eingebaut, Videos in der App hochzuladen, und somit wurden allgemeine „Verjüngungssignale“ gegeben, um eine Abwanderung von Nutzern zu vermeidbaren, die zu schnelleren und aktuelleren Kommunikationsmitteln fliehen.
Die Indiskretion über die Existenz einer solchen Vereinbarung sickerte zunächst auf den virtuellen Spalten des stets gut informierten Bloomberg.com durch, aber die Gerüchte wurden kurz darauf wahr und bestätigt.
Dick Costolo – CEO von Google – sprach tatsächlich über die erzielte Vereinbarung mit Google im Rahmen eines Interviews, also in einem formellen und absolut offiziellen Kontext.
Er enthüllte weder offen die Details noch konnte er (oder wollte er wahrscheinlich) ein genaues Datum oder einen Zeitpunkt für die vollständige Implementierung der Neuigkeit über die Präsenz von Tweets in der SERP angeben.
Man denkt jedoch, dass die Auswirkungen bereits in den kommenden Wochen sichtbar sein werden, wahrscheinlich innerhalb von etwa zwei oder drei Monaten, also bis zur ersten Hälfte des Jahres 2015.
Die Synergie zwischen den beiden Giganten ist sicherlich keine absolute Neuheit, da sich in der Vergangenheit bereits die gleiche Art von Zusammenarbeit etabliert hatte; diese wurde jedochim Sommer 2011 eingestellt, angeblich auf Wunsch von Google: Das Unternehmen war zu dieser Zeit mit der Entwicklung von Google+ beschäftigt, einem sozialen Netzwerk, das kurz darauf entstehen sollte.

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