Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika Obama hat seinen Auftritt live auf Facebook offiziell angekündigt: Es ist das erste Mal, dass ein Präsident das soziale Netzwerk auf diese Weise nutzt.
Wir wissen alle, welche Rolle die sozialen Netzwerke im Verlauf des Wahlkampfs von Obama gespielt haben: Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Botschaften über Facebook zu verbreiten, hat dazu beigetragen, Obama einer Anhängerschaft näherzubringen, die technologieaffin, jung und besonders auf Teilen und Verbreiten ausgerichtet ist.
Diesen Weg eingeschlagen, hat Obama beschlossen, ihn weiterzugehen und das Medium erneut zu nutzen: Am 20. April wird er nämlich eine Live-Rede auf Facebook halten.
Das ist ein Novum und eine absolute Neuerung: Kein Präsident hat bisher etwas Derartiges gemacht.
Die Anregung kommt von dem geplanten Besuch im Hauptquartier des Vaters der sozialen Netzwerke: Palo Alto erwartet nämlich Obama zu einem offiziellen Besuch.
So wird die Gelegenheit passend sein, um eine richtige Zusammenkunft zu eröffnen, die live von Millionen Menschen verfolgt wird, in Anwesenheit (physisch in diesem Fall) von Mark Zuckerberg, dem Gastgeber.
Dieser erwartete Termin von Obama mit den Internet-Nutzern von Facebook wird vor allem den schwierigen wirtschaftlichen Moment und die Strategien für eine nur zögerliche Erholung thematisieren.
Jeder wird die Möglichkeit haben, dem Präsidenten Obama eine Frage zu senden, indem er die Website whitehouse.gov besucht: Einige davon werden am 20. April via Facebook vorgestellt und beantwortet.
Nachdem die Nachricht von der offiziellen Wiederkandidatur Obamas für die kommenden US-Wahlen bekannt wurde, scheinen erneut das Web und die sozialen Netzwerke insbesondere eine führende Rolle in den Kommunikationsstrategien des Präsidenten einzunehmen.

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