Mark Zuckerberg ist laut Time der Mann des Jahres 2010, das ihm ein Titelbild widmet. Der Vater von Facebook sticht nicht nur durch sein Innovationspotenzial hervor, sondern auch dadurch, dass er viel Geld für wohltätige Zwecke spendet.
Trotz der Vorlieben der Web-Community, die Julian Assange von Wikileaks gerne auf dem Titelbild des Time gesehen hätte, setzte sich stattdessen Mark Zuckerberg durch, der Gründer von Facebook. Er ist der Mann des Jahres 2010, weil er nach Ansicht der Redaktion und der Leitung des Time-Magazins über eine halbe Milliarde Menschen verbunden hat, die sich durch die Anmeldung bei Facebook effektiv ein mächtiges und völlig neues System zum Informationsaustausch aufgebaut haben.
Dies ist die Innovation, die Zuckerberg laut Time der Welt gebracht hat. Dass der Schöpfer aller sozialen Netzwerke offensichtliche Datenschutzprobleme für die Nutzer offenbart hat, scheint die positive Bewertung, die sich aus der Wahl von Zuckerberg zum Mann des Jahres ergibt, nicht beeinträchtigt zu haben.
Neben der öffentlichen Anerkennung lächelt auch das Bankkonto glücklich über diesen jungen Mann, der jedoch beschlossen hat, dem The Giving Pledge beizutreten, dem Club von Milliardären, die die Hälfte ihres persönlichen Vermögens für wohltätige Projekte spenden.Mark Zuckerberg hat tatsächlich positiv auf die Einladung von Bill Gates und Warren Buffet, den Gründern der Initiative, reagiert, gestützt auf sein in so wenigen Jahren angesammeltes Vermögen. „Ich möchte nicht bis ins Alter warten, um etwas zurückzugeben; schließlich gibt es so viel zu tun“, erklärte der Facebook-Chef.
So begrüßt die Welt zwischen einem Titelbild und einer großzügigen Spende diesen sehr jungen Milliardär, der aus der mehr oder weniger bewussten Hingabe der Privatsphäre anderer an Facebook ein Imperium aufgebaut hat.

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