Apple Music und iTunes Match können ab heute mehr gespeicherte Titel „enthalten“: Das bisherige Limit wurde angehoben.
Immer mehr Speicherplatz für Apple-Nutzer: Es wird berichtet, dass die Grenzen für Dienste wie Apple Music und iTunes Match überarbeitet und „korrigiert“ wurden.
Bis heute fanden in persönlichen Bibliotheken maximal 25.000 archivierte Stücke Platz; die Neuigkeit dieser Tage betrifft stattdessen die Anhebung dieser Grenze.
Apple Music und iTunes Match können nämlich maximal 100.000 Titel pro Einzelkonto aufnehmen.
Es ist daher wichtig zu betonen, dass diese neue Grenze überhaupt nicht den von Apple angebotenen Katalog betrifft, der an sich ohne jegliche Einschränkung genutzt werden kann: es handelt sich nämlich nur und ausschließlich um persönliche Bibliotheken, die in Cloud-Speichersystemen von Apple gespeichert sind.
Die Neuigkeit lag seit mehreren Monaten in der Luft, ohne jedoch jemals praktische Entsprechung gefunden zu haben.
In den letzten Tagen haben sich die Gerüchte dazu vervielfacht und schließlich – wenige Stunden vor der Inbetriebnahme der neuen Funktion – bestätigte Apples Senior Vice President Eddy Cue die Indiskretion gegenüber der Redaktion der Website MacRumors, wie Ansa berichtet.
Zusammenfassend sei die Funktionsweise von iTunes Match erklärt: Dieser von Apple entwickelte Dienst ermöglicht das Archivieren aller Titel eines Nutzers und deren Organisation in der persönlichen Apple-Bibliothek.
Auf diese Weise können zum Beispiel auf CDs vorhandene Titel übertragen werden, indem sie automatisch in Inhalte umgewandelt werden, die in der Apple „Cloud“ des eigenen iCloud-Kontos gespeichert werden.
So kann – unabhängig vom verwendeten Gerät – jederzeit und überall auf die gesamte persönliche Musik zugegriffen werden.
Die Zahl von 25.000 im Cloud zu speichernden Titeln wurde für eine durchschnittliche Person als tendenziell ausreichend erachtet.
In den letzten Monaten hat Apple jedoch beschlossen, diese Speicheroption noch weiter zu erweitern.
Die Neuerung wurde noch nicht auf allen Konten automatisch aktiviert, aber – wie verschiedenen Meldungen in sozialen Netzwerken, Foren und Blogs zu entnehmen ist – scheint die Aktivierung schrittweise zu erfolgen und innerhalb weniger Tage schließlich alle Abonnenten dieser Dienste zu erreichen.

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