Aus Mountain View kommt der neue Dienst Google Squared: der Versuch, Mehrdeutigkeiten in den Suchergebnissen zu lösen.
Obwohl noch experimentell,Google Squared ist das neueste Produkt des ProjektsLabs, eine Schmiede für Innovationen und junge Köpfe.
Dieser neue Dienst zielt darauf ab, Forschungslücken zu schließen, indem er relevantere Ergebnisse in modularer Form, d.h. in Tabellen, bereitstellt. Die Funktion scheint der eines großen Aggregators ähnlich zu sein, aber da die Begriffe semantisch analysiert werden, werden die Suchen „intelligent“ und besser organisiert. Gleichzeitig kann der Nutzer selbst Google Squared bereichern, indem er die erzeugte Tabelle mit der Funktion „Add“ erweitert.
Dies ist allerdings die erste Kritik an dem neuen Dienst, da er letztendlich vom Nutzer verlangt, die Suche selbst zu organisieren.
Das unterscheidet sich im Grunde nicht sehr von dem weltweit akzeptierten Projekt, das Wikipedia unterstützt.
Die auf Italienisch generierten Ergebnisse sind im Moment ziemlich ungenau, während die auf Englisch bereits besser angeboten werden.
Google Squared wird so zum größten Konkurrenten vonWolfram Alpha, der brandneuen Suchmaschine, die auch Antworten auf in Frageform gestellte Suchanfragen geben kann. Die größte Einschränkung von Wolfram Alpha liegt derzeit im Suchbereich: Da es überwiegend auf akademische Quellen basiert, gibt es viele Lücken bei Massensuchen, also solchen, die weniger auf Wissen ausgerichtet sind.
Und genau in diese Richtung bewegt sich im Gegensatz dazuGoogle Squared.

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