Facebook Instant Articles: Alle Verlage können Nachrichten einfügen

Alle Verlage können ab April Facebook Instant Articles nutzen: Worum geht es dabei?

Facebook hat beschlossen, das neue Projekt namens „Facebook Instant Articles“ erheblich auszuweiten.
Dabei handelt es sich um eine Plattform innerhalb von Facebook selbst, über die Verlage Nachrichten direkt veröffentlichen können, um sie den Lesern anzubieten.
Bis heute wurde dieser spezielle Bereich des immer größer werdenden sozialen Netzwerks getestet, an dem eine kleine Anzahl von Verlagen – und damit Zeitschriften – beteiligt war, um seine Funktionsweise und wahrscheinlich auch sein Potenzial zu erproben.
Heute trifft die Nachricht ein, dass das Team, das dieses Social-Publishing-Projekt leitet, bereit ist, die Plattform zu erweitern.
Es wird tatsächlich bekannt, dass die Absicht besteht, mehr Verlage einzubinden: genauer gesagt, genau alle, die eine Beitrittsanfrage stellen.
Ein quantitativer Sprung, der definitiv sehr wichtig ist und am 12. April auf der jährlichen „F8 Conference“ offiziell vorgestellt wird, die von Facebook mit der Entwicklergemeinde organisiert wird.
Ab diesem Datum kann also jeder Verleger – aus jedem Land, unabhängig davon, ob es sich um ein großes oder kleines Unternehmen handelt – seine Nachrichten direkt in Facebook Instant Articles einfügen.
Was könnten die Vorteile dieser Operation sein?
Für Facebook eine gewaltige Menge an zusätzlichen Inhalten, die es den Nutzern ermöglichen würde, zeitnahe Nachrichten zu finden, ohne außerhalb des sozialen Netzwerks suchen zu müssen.
Für die Verlage hingegen kann man auf ein sehr großes Leserpublikum stoßen und die Möglichkeit, Inhalte extrem schnell bereitzustellen.
Tatsächlich erfährt man aus einer Studie des Facebook-Teams, dass viele Nutzer manchmal eine Nachricht von Interesse nicht lesen können. Es kommt zum Beispiel vor, dass man auf einen Link klickt und lange Wartezeiten für den Zugriff auf die Nachricht bei der ursprünglichen Quelle feststellt. Ganz zu schweigen von den Seiten von Websites, die nicht für Mobilgeräte optimiert sind und keine einfache Lektüre ermöglichen.
Mit Facebook Instant Articles hingegen wird alles ohne Filter angeboten, mit der Möglichkeit, Videos, Fotos, Bildergalerien und multimediale Inhalte einzufügen.
Der Vorteil für den Nutzer ist die Geschwindigkeit, sowohl bei der Konsultation als auch beim Teilen.

Das untersuchte Geschäftsmodell wird sich natürlich auf die Werbeeinnahmen stützen.
Zwei mögliche Wege: Die Verlage können Werbung selbst schalten und in diesem Fall erhalten sie 100 % der erzielten Einnahmen.
Andernfalls kann man sich entscheiden, Facebook mit der Bereitstellung von Werbeanzeigen zu beauftragen und dann einen Prozentsatz von etwa 30 % an Facebook abzugeben.
Hypothetisch gesehen sollte Facebook Instant Articles in der Zusammenfassung zu einem größeren Engagement der Nutzer führen, die auf diese Weise weiterhin immer mehr Zeit innerhalb des sozialen Netzwerks verbringen würden.

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