Ein neues Feature kommt und bringt mehr Privatsphäre für Facebook-Nutzer. Es wird nun möglich sein, einen anonymen Facebook-Login für die Registrierung bei Drittanbieter-Initiativen zu verwenden.
Auf den ersten Blick scheint es nur eine von vielen Neuerungen bei Facebook zu sein, aber im Grunde sammelt die von Facebook angekündigte Funktion die Zustimmung vieler Nutzer des sozialen Netzwerks. Es wird nun möglich sein, sich mit einem anonymen Facebook-Login bei Anwendungen von Drittanbietern anzumelden, dank eines Buttons, der fragt, was geteilt werden soll.
Wenn einerseits die Anmeldung mit den in sozialen Netzwerken verwendeten Logins die Registrierung bei neuen Diensten, die nicht eng mit Facebook und Co verbunden sind, beschleunigt, so beobachtet man andererseits die Zurückhaltung vieler Nutzer, ihre Daten nur an soziale Plattformen und nicht an Drittunternehmen weiterzugeben.
Die neue Funktion sollte daher mehr Privatsphäre bringen, auch wenn offensichtlich ist, dass die Daten, die für alle Entwickler so begehrt sind, nicht mehr verfügbar sein werden. Andererseits wird Facebook sich darüber nicht allzu sehr den Kopf zerbrechen, auch weil man sich (natürlich) auf der Plattform profilieren lassen muss, um sich anzumelden.
Die neue Funktion wurde von Mark Zuckerberg persönlich während der F8 2014 angekündigt, einer Veranstaltung, die Facebook den Entwicklern widmet.
„Facebook-Nutzer wünschen sich zunehmend die Kontrolle darüber, was sie teilen“ sagte Mark Zuckerberg„und gerade auf dem Vertrauen der Nutzer muss die Entwicklung der Zukunft basieren. So entsteht der anonyme Login, der es ermöglicht, sich bei Facebook anzumelden, ohne identifiziert zu werden.“
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