iTunes entwickelt sich weiter und erreicht seine Version 10.5 beta 6.1, die den Entwicklern zur Verfügung gestellt wurde. Die wichtigste Neuerung ist iTunes Match.
Es kommt die neue Beta von iTunes aber vorerst steht sie nur Entwicklern zur Verfügung: iTunes 10.5 Beta 6.1 ist bereits verfügbar und kündigt eine der Neuerungen der nächsten Monate an.
Es geht um iTunes Match, die cloudbasierte Plattform, die es ermöglicht, Musik direkt von den Apple-Servern wiederzugeben.
Wie funktioniert iTunes Match derzeit?
Der Mechanismus ist einfach, der größte Teil wird vom System erledigt: iTunes Match durchsucht die gesamte persönliche Musiksammlung des Nutzers und erkennt diese automatisch, um sie auf den Apple-Servern bereitzustellen, ohne dass Dateien von einem Gerät zum anderen hochgeladen werden müssen.
So kann jeder Account diesen neuen Cloud-Streaming-Dienst auf zehn verschiedenen Geräten nutzen, maximal fünf Macs und fünf iOS-Geräte.
Der Vorteil dieses Systems ist, dass keine großen Dateien mehr hochgeladen werden müssen: diese Möglichkeit wird nur dann genutzt, wenn das gewünschte Lied nicht auf den Apple-Servern liegt.
Natürlich bleibt die Möglichkeit bestehen, das betreffende Lied oder Album herunterzuladen.
Grundsätzlich schafft dieses System viel Platz auf den eigenen Geräten, aber – wie zu erwarten – ist es kein kostenloser Dienst: wir sprachen über das Apple iCloud-Projekt bereits zu Beginn der noch in Untersuchung befindlichen Hypothese, und tatsächlich scheint der angegebene Preis bestätigt zu werden.
iTunes Match wird 25 Dollar pro Jahr kosten und ermöglicht somit nicht nur die Verwaltung und Wiedergabe von Titeln, die regulär über iTunes oder andere Kanäle (einschließlich CDs, die dann auf den eigenen PC geladen wurden) erworben wurden, sondern – laut häufigster Kritik – erscheint diese Methode faktisch wie eine Art „Amnestie“ für alle Songs, die nicht legal heruntergeladen wurden.
Wir werden sicher wieder über das Thema sprechen, da iTunes Match und sein Cloud-System sich noch in der Testphase befinden.

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