Twitter bremst Nacktfotos und Rachepornos

Das Twitter-Personal bremst Nacktfotos und das Phänomen des „Rachepornos“ ein.

Erst vor wenigen Tagen berichteten wir über eine Neuigkeit aus dem Blogger-Universum: Google hat beschlossen, pornografische Bilder auf der Blogging-Plattform zu verbannen.
Heute erfährt man, dass ein sehr ähnlicher Vorschlag für das Twitter-Team ebenfalls Priorität hat: Sie verbannen derzeit explizite und Nacktbilder.
Nicht nur das: Was Twitter am meisten zu treffen scheint, ist tatsächlich das Phänomen des „Revenge Porns“.
Dies ist ein zunehmend verbreiteter Trend, der darauf abzielt, sich von jemandem zu rächen, mit dem man zusammen war. Am Ende der Geschichte – die offensichtlich schlecht endete – rächen sich einige Leute online, indem sie Fotos oder Videos, die intime Momente zeigen, in sozialen Netzwerken, Foren und verschiedenen Websites veröffentlichen.
Auf Twitter hat sich diese Praxis leider weitgehend etabliert, insbesondere bei Nutzern aus den USA.
Twitter hat daher beschlossen, die oft ahnungslosen Opfer dieses inakzeptablen Verhaltens zu schützen, indem es seine Richtlinien teilweise ändert. In einem kürzlich aktualisierten Absatz heißt es, dass die Veröffentlichung und Weitergabe von „Fotos oder Videos, die Intimitätszenen wiedergeben und ohne Zustimmung des Subjekts erhalten oder verbreitet wurden“, verboten ist.
Um sicherzustellen, dass diese Regel eingehalten wird, wurde ein spezielles Kontrollteam eingerichtet, das rund um die Uhr im Einsatz sein wird. Angesichts der Größe der Plattform wäre es unmöglich, die geposteten Inhalte vollständig zu kontrollieren, daher wird das Team eingreifen, sobald eine Meldung eingeht; diese kann sich nicht nur auf die Anwesenheit unangemessener Fotos beziehen, sondern auch auf das Erscheinen von Tweets mit Telefonnummern, Adressen und persönlichen und sensiblen Informationen.

Im Falle einer tatsächlichen Verletzung der oben genannten Regelung wird der Tweet entfernt oder – in bestimmten Fällen – das Konto gesperrt.
Es wird sicherlich recht schwierig sein, das riesige Meer des sozialen Netzwerks zu überwachen, aber dieser Vorschlag ist sicherlich ein erster Schritt in Richtung eines besseren Schutzes für diejenigen, die – wider Willen – plötzlich online abgebildet werden, in reißerischen Fotos.

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