Auf Instagram sind rund 20 Millionen Konten verschwunden: Sie waren alle gefälscht.
Im sozialen Netzwerk Instagram wurde eine Massenlöschung von Konten beobachtet: letzten Donnerstag wurde festgestellt, dass Millionen von Profilen praktisch verschwunden sind.
Es handelte sich nicht um einen Systemfehler, sondern um eine echte „Säuberungskampagne“, die von den Instagram-Führungskräften veranlasst wurde, die entschlossen waren, der Fülle von gefälschten Konten Einhalt zu gebieten.
Tatsächlich wurden die sehr zahlreichen Fake-Profile, die die Foto-Sharing-Plattform bevölkerten, deaktiviert, um das soziale Netzwerk so weit wie möglich vor weit verbreiteten und bekannten „spekulativen“ Phänomenen zu schützen, sicher nicht nur auf Instagram.
Es ist tatsächlich eine weit verbreitete Praxis, die Abonnentenzahlen von Social-Media-Kanälen von Prominenten aufzublähen, um die Charaktere hinsichtlich der Werbeeinnahmen attraktiver zu machen, meistens.
Von Instagram kam jedoch ein ziemlich deutliches Signal: Die Entscheidung, etwa 20 Millionen gefälschte Profile zu löschen, wird sicherlich von den zahlreichen Werbeinvestoren geschätzt, die sich entschieden haben, auf diese Plattform zu setzen.
Wenn man die Fake-Konten löscht, bedeutet das, dass das zugewiesene Werbebudget für reale Aufrufe verwendet wird und nicht für Zahlen, die von gefälschten Profilen aufgebläht werden.
So zielte man darauf ab, all jene Konten zu treffen, die seit einem bestimmten Zeitraum inaktiv waren: dies war der wichtigste Parameter, der für die großen Reinigungsaktionen verwendet wurde.
Die Auswirkung war sofort sichtbar: Millionen von Followern verschwanden in einer einzigen Sekunde.
Beispielhaft sei Justin Bieber genannt, dem 3,5 Millionen Kontakte abhandenkamen, und wie er – wenn auch mit geringeren Zahlen – viele andere Prominente, insbesondere von internationaler Bedeutung.
Die Operation – die sofort auf Twitter unter dem Hashtag #InstagramPurge umbenannt wurde – könnte bald auf anderen Plattformen eine Wiederholung erfahren, allen voran Facebook. Da die Unternehmenszugehörigkeit dieselbe ist, ist die Hypothese einer ähnlichen Säuberungsaktion auch im tentakulären blauen sozialen Netzwerk nicht fernliegend.

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