Kalter Schock für Instagram-Nutzer: Die Plattform ändert ihre Regeln und beschließt, **hochgeladene Fotos von Nutzern verkaufen zu dürfen**, ohne dafür etwas zu bezahlen oder die Nutzer zu benachrichtigen.
Die Foto-Sharing-Plattform Instagram hat beschlossen, seine Regeln zu überarbeiten, was zu großer Unzufriedenheit der Mitglieder im Internet führte.
Man hat nämlich erkannt, dass die größten Änderungen die Privatsphäre und vor allem die Möglichkeit von Instagram betrafen, Nutzerfotos zu verkaufen – oder sie zu nutzen oder nutzen zu lassen für Werbezwecke, auch durch Dritte – ohne den Urhebern etwas zu vergüten.
Nicht nur das: Selbst alle Details bezüglich Geotagging, Cookies und der Nutzung des eigenen Smartphones unterwegs werden gesammelt und an die Rechenzentren von Facebook, dem Eigentümer von Instagram, weitergeleitet.
Die Befürchtung, dass sich die Instagram-Richtlinien früher oder später ändern würden, sickerte bereits seit der Ankündigung der Übernahme durch Facebook mit großer Vehemenz durch, und nun wurde tatsächlich etwas geändert.
Was die allgemeine Unzufriedenheit am meisten schürt, ist die Hypothese des Verkaufs eigener Fotos an Dritte, ohne dass dies wahrgenommen wird und ohne jegliche finanzielle Anerkennung, selbst wenn die Weitergabe einiger Aufnahmen durch Instagram nicht kostenlos erfolgen und zu einer Monetarisierung der Nutzerfotos führen sollte.
Es ist schwer zu verstehen, wie stark der Verkauf von Fotos an Bedeutung gewinnen könnte und welche kommerziellen Akteure an dieser neuen Art des Bildkaufs interessiert sein könnten.
Die neue Instagram-Richtlinie tritt offiziell am 16. Januar 2013 in Kraft, und es gibt keine Möglichkeit, sie abzulehnen, außer durch die Löschung des eigenen Kontos von der Foto-Sharing-Plattform.

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